Lass Dein Herz nicht irgendwo liegen!

Jugend ver­schwen­det sich, rast­los hof­fend, nim­mer har­rend. Woll­test Dein Herz ver­schen­ken, doch die Hoff­nung trog. Dann die Angst: was, wenn es zu spät ist oder die Optio­nen sie­gen? So lässt man sein Herz lie­ber irgend­wo lie­gen, Ver­liebt­heit ver­siegt, aber man kann sich immer­noch belü­gen.

Gewohn­heit sediert.

Die Hoff­nung stirbt zuletzt!“ wird zur Paro­le. Das Leben, einst schön und rast­los und vol­ler Hoff­nung, wird zum ein­sa­men Kampf. Das Gesicht im Spie­gel wird zum letz­ten Kame­ra­den. Die Hoff­nung gilt nun Ablen­kun­gen oder jenen, die noch dank­bar sind. Dein klei­ner Tod, den sich das Leben nahm, Du Dir nahmst mit Dei­nen Hoff­nun­gen, Dei­nen Zwei­feln und Kämp­fen. Am Ende bleibt man ganz allein, willst Du schon sagen und Dich end­lich dar­an gewöh­nen. Wo sind die nächs­te Ablen­kung, das nächs­te Pro­blem ande­rer? 

Ein ruhi­ger Moment: Soll das nun das Leben sein? Doch nein, es geht schon wei­ter, nur ist die­se Rast­lo­sig­keit ganz anders als die der Jugend. Stell Dir kei­ne Fra­gen mehr, mach wei­ter!

Gewohn­heit sediert. 

Doch dann, als Du es schon nicht mehr erwar­test, zieht ein Sturm auf, tür­men sich die Wol­ken, fährt ein Blitz her­ab. In der Erwar­tung eines neu­en Krie­ges, den man für ande­re kämpft, geschieht das Unglaub­li­che. Die Zeit schrumpft auf einen Punkt zusam­men, als hät­te alles so sein sol­len, als hät­te Dich Dein Leben nur hier­her geführt, als wärst Du Krie­ger und Lie­ben­der gewor­den nur für die­sen einen Moment, als hät­test Du alles nur des­halb gelernt und durch­ge­macht.