Zur Per­son: Zu Beginn mei­nes Berufs­le­bens habe ich erfüllt von Idea­len gear­bei­tet – und bin an Gren­zen gesto­ßen. Die­se Gren­zen bestan­den in Fra­gen, auf die ich damals kei­ne Ant­wort fand und in Zusam­men­hän­gen, die ich (noch) nicht ver­stand. Hier zwei Bei­spie­le:

  1. War­um gehen Men­schen, die bis­her fried­lich zusam­men­ge­lebt haben, mehr oder min­der plötz­lich gewalt­sam auf­ein­an­der los?
  2. War­um wird es, obwohl der Mensch doch ein­zeln oft ein Wun­der­werk ist, in Bezie­hun­gen und erst recht in Orga­ni­sa­tio­nen so kom­pli­ziert?

Nach eini­gen Jah­ren beruf­li­cher Tätig­keit in Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na habe ich in Gör­litz Kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gie stu­diert – nur um zu mer­ken, dass kla­re Ant­wor­ten auf mei­ne Fra­gen nur schwer zu fin­den sind. Doch so kom­pli­ziert die Suche nach Ant­wor­ten auch sein mag – sie macht mir viel Freu­de. Die Tex­te auf die­ser Sei­te und in mei­nen Büchern sind die – oft genug recht vor­läu­fi­gen – Ergeb­nis­se mei­ner Suche, die letzt­lich aus der engen Ver­bin­dung prak­ti­scher und wis­sen­schaft­li­cher Tätig­keit besteht. Im jüngst von mir gegrün­de­ten Ver­lag sind bereits drei Bücher erschie­nen, dar­un­ter mei­ne Dis­ser­ta­ti­on. Das bis­her viel­leicht inter­es­san­tes­te Buch trägt den Titel „Die Kul­tur der Hin­ter­fra­gung“ und beschäf­tigt sich mit der zuneh­men­den Deka­denz der Kom­mu­ni­ka­ti­on in unse­rer Gesell­schaft.

Gegen­wär­tig bin ich als Bera­ter und Super­vi­sor u. a. für die Bun­des­agen­tur für Arbeit, das Deut­sche Rote Kreuz und den Deut­schen Kin­der­schutz­bund tätig. Ich mode­rie­re gemein­sam mit Dr. Hagen Hil­se drei Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Netz­wer­ke im Auf­trag der Säch­si­schen Ener­gie­agen­tur. Dar­über hin­aus mode­rie­re ich Stra­te­gierun­den und Füh­rungs­klau­su­ren in Unter­neh­men und sozia­len Orga­ni­sa­tio­nen und neh­me Lehr­auf­trä­ge an der Dres­den Inter­na­tio­nal Uni­ver­si­ty wahr.

Leis­tun­gen:

  • Teament­wick­lun­gen, etwa bei Kon­flik­ten in oder zwi­schen Teams
  • Super­vi­si­on in Kin­der­ta­ges­stät­ten, Tages­grup­pen und in Fami­li­en­hil­fe-Teams
  • Mode­ra­ti­on von Leit­bild­pro­zes­sen, Füh­rungs­klau­su­ren etc.
  • Kri­sen­in­ter­ven­ti­on, bspw. in Teams nach schwe­ren Unfäl­len
  • Füh­rungs­kräf­te­trai­nings
  • Vor­trä­ge zu psy­cho­lo­gi­schen Pra­xis­the­men
  • Lehr­ver­an­stal­tun­gen in ange­wand­ter Psy­cho­lo­gie
  • Coa­ching (nur in Ein­zel­fäl­len)

Alle Leis­tun­gen sind auch in eng­li­scher Spra­che rea­li­sier­bar.

Anfra­gen rich­ten Sie bit­te per E-Mail oder tele­fo­nisch an:

Pro­zess­psy­cho­lo­gen sind ein Bera­ter­team, das ursprüng­lich von Kim Klei­nert, Peter Döpp­ler und mir gegrün­det wur­de und sei­nen Sitz zunächst in Ham­burg und spä­ter in Dres­den hat­te. Ab 2013 über­nahm Dr. Ben­ja­min Zips für eini­ge Jah­re eine zen­tra­le Rol­le, spä­ter kamen Johan­nes Mar­quard und Ruth Susan­ne Schu­bert dazu. Zu den Kun­den zäh­len vor allem sozia­le Orga­ni­sa­tio­nen und Behör­den sowie zahl­rei­che mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men.

Unter Pro­zess­psy­cho­lo­gie ist ers­tens ein eigens ent­wi­ckel­ter Ansatz für die Bera­tung von Orga­ni­sa­tio­nen zu ver­ste­hen. Unser gleich­na­mi­ges Buch befasst sich mit Pro­ble­men der Pro­zess­ana­ly­se und -opti­mie­rung bzw. der ent­spre­chen­den Bera­tung von Orga­ni­sa­tio­nen unter Berück­sich­ti­gung des „mensch­li­chen Fak­tors“ und der heu­te immer wich­ti­ger wer­den­den ethi­schen Her­aus­for­de­run­gen an die Unter­neh­mens­ent­wick­lung. Zwei­tens stellt Pro­zess­psy­cho­lo­gie ein auf dem sym­bo­li­schen Inter­ak­tio­nis­mus und vor allem den Arbei­ten von Edgar Schein und Chris Argy­ris beru­hen­des orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gi­sches Denk­mo­dell dar, das sowohl zur Ana­ly­se als auch zur Inter­ven­ti­on und Super­vi­si­on genutzt wer­den kann. Ein grö­ße­rer Teil der Tex­te auf die­ser Sei­te dient nicht zuletzt der pra­xis­na­hen Dar­stel­lung und Anwen­dung die­ses Ansat­zes.

Dr. Jörg Hei­dig