Betriebliches Gesundheitsmanagement

Kran­ken­stand redu­zie­ren und BGM-Pro­zess­steue­rung – vom guten Vor­satz zur belast­ba­ren Struktur

Betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment wird oft weich­ge­spült: viel Betei­li­gung, wenig Ent­schei­dung, am Ende ein Maß­nah­men­ka­ta­log ohne Wir­kung. Wir machen das anders. Wir füh­ren BGM als kla­ren Regel­kreis: Ziel­fin­dung, Ana­ly­se, Maß­nah­men, Umset­zung, Eva­lua­ti­on – mit sau­be­rer Pro­jekt­steue­rung, genau­er Mes­sung, nach­voll­zieh­ba­rer Doku­men­ta­ti­on und einer Spra­che, die in Ihrem Betrieb funktioniert. 

Unser Fokus: Klar­heit statt Har­mo­nie. Wir tren­nen früh zwi­schen rea­lis­ti­schen Erwar­tun­gen und Wunsch­den­ken – auch dort, wo man­che Erwar­tun­gen nach „Sinn“ und „Wohl­füh­len“ klin­gen, die betref­fen­den Per­so­nen am Ende aber nicht in die Ver­ant­wor­tung kom­men. Gesund­heit im Betrieb braucht kei­ne Ideo­lo­gie, son­dern Ent­schei­dun­gen, Zustän­dig­kei­ten und einen BGM-Arbeits­kreis, der wirk­lich steuert. 

Kran­ken­stand zu redu­zie­ren, ist kei­ne ein­fa­che Auf­ga­be. Wenn das  vie­le Reden über Gesund­heit im Betrieb wirk­lich etwas brin­gen wür­de, hät­te sich der Kran­ken­stand nach Coro­na nicht der­ma­ßen erhöht. Um Kran­ken­stän­de — oder wie es neu­er­dings gern heißt: Abwe­sen­heits­zei­ten vom Arbeits­platz — wirk­sam zu redu­zie­ren, sind kom­ple­xe Maß­nah­men not­wen­dig. Das geht nicht schnell und ist nicht ein­fach, aber mit dem gehö­ri­gen Maß an Mut, Ver­än­de­rungs­wil­len und Füh­rung ist da etwas zu machen. Fakt ist, dass man bis hin­ein in die Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur wirk­sam wer­den muss. Es geht vor allem um die Hand­lun­gen der Füh­rungs­kräf­te auf unte­ren und mitt­le­ren Ebe­nen, es geht um den Umgang mit Feh­lern, es geht um Gewohn­hei­ten, um bereichs­über­grei­fen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on, um die Hal­tung gegen­über Men­schen, die krank sind, um die Gesprächs­füh­rung vor und nach ihrer Rückkehr.

Wie es kon­kret abläuft:

  • Auf­trags­klä­rung & Ziel­fin­dung: Zie­le, Rol­len, Mei­len­stei­ne, Spiel­re­geln – Erwar­tungs­klä­rung mit dem Betrieb. 
  • Ana­ly­se: Aus­wer­tung objek­ti­ver und sub­jek­ti­ver Daten, belast­ba­re Ergeb­nis­se statt Stimmungsmanagement. 
  • Maß­nah­men­iden­ti­fi­zie­rung: pass­ge­nau, umsetz­bar, mess­bar – ver­hal­tens- und verhältnisbezogen. 
  • Umset­zung & Beglei­tung: Mode­ra­ti­on eines Steu­er­krei­ses oder von Arbeits­grup­pen, Work­shops, Gesund­heits­zir­keln – mit kla­rer Prozessführung. 
  • Eva­lua­ti­on: Wirk­sam­keit prü­fen, nach­steu­ern, in den Regel­be­trieb über­füh­ren – damit BGM nicht nach Pro­jek­ten­de „ver­duns­tet“.  

Es kommt dar­auf an, dass man dran­bleibt. Wie ist Toyo­ta zum effi­zi­en­tes­ten Auto­bau­er der Welt gewor­den? Oder wie hat es die Luft­han­sa geschafft, seit vie­len Jah­ren so zu flie­gen, dass dabei nie­mand stirbt? Die Ant­wort liegt in der Art und Wei­se der Kom­mu­ni­ka­ti­on, in der Ver­bind­lich­keit und der Regel­mä­ßig­keit der Pro­zes­se und in der Kon­se­quenz bei der Umset­zung der Schluss­fol­ge­run­gen. So ist es auch bei der wirk­sa­men Reduk­ti­on von Kran­ken­stän­den. Pro­bie­ren Sie es aus, kon­tak­tie­ren Sie uns.

Unser Team:

Dr. Jörg Hei­dig – Seni­or-Bera­ter (Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­ge): Pro­jekt­lei­tung und Prozessverantwortung. 

Lars Otto – BGM-Exper­te (Kom­mu­ni­ka­ti­ons- & Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­ge): Struk­tur­auf­bau, Pro­zess­be­glei­tung, erle­bens- und hand­lungs­zen­trier­tes Lernen. 

Vik­to­ria Klemm – Mode­ra­to­rin (Kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gin): kla­re Grup­pen­pro­zes­se, Betei­li­gung ohne Beliebigkeit.