Die Rationalität liegt zuerst tot im Garten: Über manche „Kritik“ an den Corona-Maßnahmen und ihre erschreckende Nähe zur Euthanasie

Wenn mich mein Ein­druck nicht täuscht, ist es ruhi­ger gewor­den um die vie­len Stim­men, die sich über die Mas­ken­pflicht oder eine zwar nicht geplan­te, aber „gefühlt dro­hen­de“ Impf­pflicht beschwe­ren oder die Exis­tenz des Coro­­na-Virus gene­rell bezwei­feln. Wäh­rend der ers­ten Wel­le war das „Pro­blem“ noch ver­gleichs­wei­se klein, die Ver­ant­wor­tungs­be­reit­schaft aber viel höher als jetzt. Im Som­mer » wei­ter­le­sen


Warum glauben wir?

Man kann die Ergeb­nis­se der aktu­el­len ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­dent­schafts­wahl für einen Sieg der Demo­kra­tie und der Ver­nunft hal­ten. Aber man kann sich auch fra­gen, wie es soweit kom­men konn­te. Im Grun­de haben wir es mit einer „Spal­tung der Welt“ zu tun. Wenn man alle Fein­hei­ten und Geschmacks­fra­gen weg­lässt, kommt man womög­lich zu fol­gen­dem Gegen­satz: Auf der » wei­ter­le­sen


Von Säugetieren, die glaubten, sie seien geschaffen worden: Über die Frage, was uns auf dem Weg zu einer tatsächlich globalen Verantwortung im Weg steht

Unse­re Sehn­sucht stammt aus unse­rem Bewusst­sein Unser Bewusst­sein ist eine Muta­ti­on oder ein Feh­ler, ein Poten­ti­al oder eine Erleuch­tung — wie Sie wol­len: all das und noch viel mehr ist irgend­wie wahr. Wir sind schul­dig und unschul­dig zugleich — schul­dig, unse­rem Lebens­raum ange­tan zu haben, was wir ihm ange­tan haben; unschul­dig dar­an, nicht geschaf­fen wor­den, » wei­ter­le­sen


Was ist Wahrheit? Viele sehen angesichts des Wahlkrimis in den Vereinigten Staaten die Demokratie in Gefahr — eine Analyse

Wahr ist das, wor­auf wir uns geei­nigt haben. Wahr­heit ent­steht durch Zustim­mung und durch die Ein­wil­li­gung in Pro­ze­du­ren der Wahr­heits­fin­dung. Was pas­siert, wenn jemand nicht mehr zustimmt und ein­wil­ligt, lässt sich momen­tan in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten beob­ach­ten. Eine Demo­kra­tie ist letzt­lich ein Gebil­de aus ver­schie­de­nen Regeln, denen eine Mehr­heit der im Gel­tungs­be­reich der jewei­li­gen Demo­kra­tie » wei­ter­le­sen


Es war einmal: Der Westen — oder: Wir erinnern uns an eine Projektion

Last man stan­ding Wir erin­nern uns: John Way­ne oder Clint East­wood oder Bruce Wil­lis mit schie­fer Gri­mas­se vor einem Mau­er­rest. Schießt, trifft und bleibt immer der „last man stan­ding“. Vor­her ret­tet er ein Mäd­chen und nach­her rei­tet — oder im Fal­le von Bruce: fährt — er in den Son­nen­un­ter­gang. Erin­nern wir uns? Ja, wir erin­nern » wei­ter­le­sen


Das aktuelle Corona-Dilemma: In der zweiten Welle ist die individuelle Verantwortung viel mehr gefordert als im Frühjahr — kann das noch gutgehen oder führt es direkt in einen zweiten Lockdown?

Erin­nern Sie sich noch an die Zeit vor der ers­ten Coro­­na-Wel­­le? Damals wuss­te kaum jemand genau, was auf uns zukommt. Ent­spre­chend unsi­cher war die Lage, und was getan wur­de, ent­sprach im bes­ten Sin­ne einer Kri­sen­re­ak­ti­on. Heu­te ken­nen wir das Virus bes­ser und wir ahnen nicht nur, son­dern wir wis­sen, dass, wenn es sich unkon­trol­liert aus­brei­tet, » wei­ter­le­sen


Erste Ergebnisse unserer neuen Studie zum Thema Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität

Die Arbeits­welt ist im Wan­del. Aus einem Arbeit­­neh­­mer-Markt ist ein Arbeit­ge­ber-Markt gewor­den, auf dem zuneh­mend gilt: „Kein Herz, kei­ne Leis­tung!“ Ob Men­schen enga­giert arbei­ten und bei einem Unter­neh­men blei­ben, ist zuneh­mend von eher „wei­chen“ Fak­to­ren wie Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur, Wer­ten und Füh­rungs­stil abhän­gig. Den Wett­be­werb um enga­gier­te Mit­ar­bei­ter gewin­nen in Zukunft umso mehr die­je­ni­gen Unter­neh­men, denen es » wei­ter­le­sen


Stichwort zweite Corona-Welle: Warum Krisenkommunikation kaum mehr wirken wird — Interview mit detektor.fm

Mein aktu­el­ler Blog­text behan­delt die Fra­ge, was sich aus kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gi­scher Sicht aus dem Ver­lauf der Coro­­na-Kri­­se im Hin­blick auf eine zwei­te Wel­le ler­nen lässt und was unse­re Art und Wei­se des Umgangs mit Coro­na womög­lich über unse­re Kul­tur aus­sagt. Wer nicht gern lan­ge Tex­te liest, fin­det die wich­tigs­ten Aus­sa­gen in dem Inter­view, das Anja Bol­le » wei­ter­le­sen


Corona: Wie hat sich die Stimmung über die Zeit entwickelt und was können wir daraus im Hinblick auf eine mögliche zweite Welle lernen?

Wenn Psy­cho­lo­gen oder ande­re Sozi­al­wis­sen­schaft­ler mensch­li­che Hand­lun­gen beob­ach­ten und ana­ly­sie­ren, dann tun sie das in der Regel, weil sie wis­sen wol­len, wie sich etwa bestimm­te Bedin­gun­gen oder Anreiz­kon­stel­la­tio­nen auf die­se Hand­lun­gen aus­wir­ken oder wie Men­schen ihre Hand­lun­gen über die Zeit hin­weg an sich ggf. ver­än­dern­de Bedin­gun­gen anpas­sen. Ist Letz­te­res der Fall, das Erkennt­nis­in­ter­es­se also auf » wei­ter­le­sen


Kommunales Bildungsmanagement: Wie lassen sich Kooperation und Prozesse über Behördengrenzen hinweg organisieren?

Kürz­lich hat­te ich den Auf­trag, für die Trans­fe­r­agen­tur Kom­mu­na­les Bil­dungs­ma­nage­ment Bran­den­burg eine Fort­bil­dung zu der Fra­ge durch­zu­füh­ren, wie sich Koope­ra­ti­on und Pro­zes­se über Abteilungs‑, Behör­­den- und Gewohn­heits­gren­zen hin­weg orga­ni­sie­ren las­sen. Ich bin einem auf­ge­schlos­se­nen Netz­werk von Spe­zia­lis­ten aus den Berei­chen Bil­dungs­ma­nage­ment und ‑moni­to­ring begeg­net und habe mich sehr über das rege Inter­es­se und den Aus­tausch gefreut. » wei­ter­le­sen


Was passiert mit uns?

Stich­wort „Umwelt­sau“: Wir segeln in fla­chen Gewäs­sern und zer­le­gen uns dabei gegen­sei­tig. Aber die Men­schen sind nur ein Teil des Pro­blems: Algo­rith­men haben kei­ne Ethik und zer­stö­ren weit­ge­hend unbe­merkt die Art und Wei­se, wie wir mit­ein­an­der umge­hen. Eigent­lich soll­te alles demo­kra­ti­scher wer­den Es ist noch gar nicht solan­ge her, da haben vie­le Intel­lek­tu­el­le, Wis­sen­schaft­ler oder Jour­na­lis­ten gro­ße » wei­ter­le­sen


Wie bleiben Verwaltungsmitarbeiter offen für Veränderungsprozesse?

Zu die­ser Fra­ge, die im Grun­de auch das The­ma mei­ner Dis­ser­ta­ti­on war, habe ich kürz­lich einen Vor­trag im Rah­men der 10. Con­trol­ler­ta­gung an der Hoch­schu­le Zittau/Görlitz gehal­ten. Die wesent­li­chen The­sen: Wie Ver­wal­tungs­mitsrbei­ter han­deln, ist vor allem eine Fra­ge der Bezie­hun­gen zu vor­ge­setz­ten Per­so­nen. Natür­lich flie­ßen die Wir­kun­gen frü­he­rer Sozia­li­sa­ti­ons­pro­zes­se und Per­sön­lich­keits­fak­to­ren ein, aber die Bezie­hun­gen » wei­ter­le­sen


Warum die Haltung wichtiger ist als die Technik: Über den Umgang mit schwierigen Situationen in Trainings

Bei einer Wei­ter­bil­dung für das Team um mei­nen geschätz­ten Kol­le­gen Oli­ver Below vom sim-zen­­trum waren Tech­ni­ken zum Umgang mit schwie­ri­gen Trai­nings­si­tua­tio­nen gefragt. Das Semi­nar hat mir viel Freu­de gemacht. Der vor­lie­gen­de Text ist eine Zusam­men­fas­sung der wich­tigs­ten Hal­tun­gen und Tech­ni­ken, über die wir dis­ku­tiert haben. Was man am Anfang rich­tig macht, fällt einem spä­ter nicht » wei­ter­le­sen


Unternehmensbefragung im Auftrag der MGO

Kürz­lich haben wir im Auf­trag der Mar­ke­­ting-Gesel­l­­schaft Ober­lau­­sitz-Nie­­der­­schle­­si­en mbH und in Zusam­men­ar­beit mit dem Team von MAS Part­ners eine Stu­die durch­ge­führt, an der fast 400 Unter­neh­men teil­ge­nom­men haben. In der Befra­gung ging es u.a. um eine Ana­ly­se der Poten­tia­le der Ober­lau­sitz als Wirt­schafts­stand­ort und als Urlaubs­re­gi­on.


Liebe ist eine Entscheidung

Es ist bes­ser, sich zu tren­nen – oder? Fragt man Men­schen, wo ihr Part­ner oder ihre Part­ne­rin ist, schau­en sie in der Regel in Rich­tung der betref­fen­den Per­son. Wenn man aber dann fragt, wo ihr Herz ist, geht der Blick oft in eine ande­re Rich­tung. Man­che behaup­ten, dass die meis­ten von uns nicht mit dem » wei­ter­le­sen


Mein Meter Himmel

Was brau­chen Sie, um glück­lich zu sein? Zyni­sche Geis­ter behaup­ten, dass, wenn man alle glück­li­chen Momen­te eines Lebens addie­re, man ins­ge­samt auf nicht mehr als drei­ein­halb Minu­ten Glück käme. Stimmt das? Hof­fent­lich nicht. Wann sind Sie das letz­te Mal in der Natur gewe­sen und sind vor Ehr­furcht ob eines schö­nen Wal­des erstarrt? Wann haben Sie » wei­ter­le­sen


Warum wir das Buch „Die Kultur der Hinterfragung“ geschrieben haben

Seit der Ver­öf­fent­li­chung unse­res Buches „Die Kul­tur der Hin­ter­fra­gung“ wer­de ich des öfte­ren gefragt, wie wir eigent­lich dar­auf gekom­men sind, die­sen Text zu schrei­ben. Von vie­len Lesern habe ich fol­gen­de, jeweils etwas anders for­mu­lier­te Mei­nung gehört: „Ich habe Ihr Buch gele­sen und muss sagen: Genau so ist es. Ich hät­te es nicht so in Wor­te » wei­ter­le­sen