Was war, was ist, was sein wird – wie unsere Perspektive auf die Zeit unsere Entscheidungen beeinflusst

Wäh­rend mei­nes Stu­di­ums kam es ins­be­son­de­re in Prü­fungs­pha­sen oft vor, dass ich mich trotz anste­hen­der Prü­fun­gen oder nahen­den Abga­be­ter­mi­nen für Bele­g­ar­bei­ten ent­schied, der ein oder ande­ren Fei­er­lich­keit in befreun­de­ten WGs oder dem Stu­den­ten­club bei­zu­woh­nen: „Naja auf ein Getränk kann man ja mal vor­bei­schau­en. Ich gehe ein­fach 0 Uhr nach Hau­se, dann schaf­fe ich es mor­gen auch noch zur Prü­fungs­vor­be­rei­tung.“. So oder so ähn­lich lau­te­te dann mei­ne Recht­fer­ti­gung der Abend­pla­nung vor mir selbst. Außer­dem war es ja noch lan­ge hin bis zu den Prü­fun­gen. Eini­ge mei­ner Kom­mi­li­to­nen tra­fen den sel­ben Ent­schluss und wie­der ande­re ent­schie­den sich dage­gen, die Fei­er zu besu­chen, um am nächs­ten Tag fit zu sein. Zurück zu mir und dem tat­säch­li­chen Ver­lauf des Abends. Natür­lich blieb es nicht bei einem Getränk, natür­lich ver­pass­te ich den 0 Uhr Aus­stieg um meh­re­re Stun­den und natür­lich ver­schlief ich die Prü­fungs­vor­be­rei­tung und blieb mit einem Kater im Bett lie­gen. Ande­re Kom­mi­li­to­nen waren da kon­se­quen­ter, tran­ken nur ein Getränk, ver­ab­schie­de­ten sich um 0 Uhr und zeig­ten sich auch von Über­re­dungs­ver­su­chen, doch noch etwas län­ger zu blei­ben es sei gera­de so lus­tig, unbe­ein­druckt. Häu­fig waren es auch die­se Kom­mi­li­to­nen, die, mit Blick auf die Noten, die bes­se­ren und erfolg­rei­che­ren Stu­die­ren­den waren. Oft habe ich mich gefragt, was uns unter­schei­det und wes­halb wir so ver­schie­de­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen.

Vor eini­ger Zeit stieß ich auf ein Buch von Phil­ip Zim­bar­do und John Boyd – „Die neue Psy­cho­lo­gie der Zeit“ (2011), wel­ches bei mir für eini­ge Aha-Momen­te sorg­te und mit des­sen Hil­fe ich einen Erklä­rungs­an­satz für das oben beschrie­be­ne und vie­le wei­te­re Phä­no­me­ne fand. Im Pro­log ihres Buches füh­ren Zim­bar­do und Boyd (2011) aus, dass das Leben im Prin­zip um Ent­schei­dun­gen dreht. Egal ob dies bana­le Ent­schei­dun­gen sind, wie in etwa wel­chen Joghurt ich kau­fe oder um exis­ten­zi­el­le, wel­che Frau ich hei­ra­te oder wel­chen Beruf ich ler­nen möch­te. Die­se Ent­schei­dun­gen fin­den ihren Ursprung in inne­ren Gedan­ken­gän­gen und ent­wi­ckeln sich zu den Aus­lö­sern tat­säch­li­chen Han­delns. Zim­bar­do und Boyd (2011) neh­men die Kom­ple­xi­tät aus dem Leben, in dem sie es auf zwei Arten von Hand­lun­gen her­un­ter­bre­chen. Zum einen die Hand­lun­gen die wir durch­füh­ren und zum ande­ren jene, die wir unter­las­sen. Wei­ter erklä­ren sie, dass jede die­ser Hand­lun­gen, ob nun durch­ge­führt oder nicht, ent­we­der zu posi­ti­ven oder zu nega­ti­ven Fol­gen, bestimm­ten Emo­tio­nen und zu Selbst­wert­ge­fühl füh­ren. Haben wir etwas getan, was zu posi­ti­ven Fol­gen führt, so emp­fin­den wir Freu­de und Stolz. Haben wir etwas nicht getan und erken­nen im Nach­gang, dass wir es bes­ser hät­ten tun sol­len, so sehen wir uns mit Reue und Kum­mer kon­fron­tiert. Für ver­nünf­tig und klug hal­ten wir uns, wenn wir etwas nicht getan haben und sich spä­ter her­aus­stellt, dass dies eine sehr gute Ent­schei­dung war, weil wir nega­ti­ve Fol­gen ver­mei­den konn­ten. Haben wir dage­gen etwas getan, was wir nicht hät­ten tun sol­len (wie bei­spiels­wei­se mehr als ein Getränk trin­ken, nicht 0 Uhr nach Hau­se gehen, damit die Prü­fungs­vor­be­rei­tung ver­schla­fen und eine schlech­te Prü­fung zu schrei­ben), dann füh­len wir uns dumm und töricht.

Zim­bar­do und Boyd (2011) (und auch mich) inter­es­siert vor allem, wie wir zu den Ent­schei­dun­gen kom­men, etwas zu tun oder etwas sein zu las­sen. Denn mal ehr­lich, wir wol­len doch alle froh und stolz sein, wir wol­len klug und ver­nünf­tig han­deln und uns nicht dumm und töricht ver­hal­ten. Um die­se men­ta­le Dyna­mik zu erklä­ren beschäf­ti­gen sich Zim­bar­do und Boyd (2011) mit einem Fak­tor, der unse­re men­ta­len Ent­schei­dun­gen häu­fig unbe­wusst beein­flusst – unse­re ein­sei­ti­ge Zeit­per­spek­ti­ve. In der Psy­cho­lo­gie bezeich­net der Begriff der Zeit­per­spek­ti­ve den Pro­zess, mit dem wir unse­re per­sön­li­chen Erfah­run­gen in zeit­li­che Kate­go­ri­en ein­tei­len. Die­se Zeit­per­spek­ti­ve ist ein Ele­ment der psy­chi­schen bzw. sub­jek­ti­ven Zeit, wie auch die emp­fun­de­ne Dau­er eines Ereig­nis­ses, unser Gefühl für die Geschwin­dig­keits­ver­än­de­rung eines Zeit­ver­laufs und das Gefühl des Zeit­drucks. Dem gegen­über steht die objek­ti­ve Zeit, die wir als Uhr­zeit bezeich­nen und die objek­tiv mess­bar ist. Eine Stun­de bleibt objek­tiv gese­hen immer eine Stun­de. Ver­brin­gen wir die­se Stun­de aller­dings mit unse­ren Liebs­ten oder mit einem ange­neh­men Hob­by, ist die­se Stun­de gefühlt deut­lich schnel­ler zu Ende als wenn wir eine Stun­de in der uner­bitt­li­chen Käl­te des Janu­ars auf den Bus war­ten.

Zim­bar­do und Boyd (2011) haben her­aus­ge­fun­den, dass wir unse­re Lebens­er­fah­rung im all­ge­mei­nen in drei Kate­go­ri­en ein­tei­len: Das, was war – die Ver­gan­gen­heit; das, was ist – die Gegen­wart; und das, was sein wird – die Zukunft. Nun ist es so, dass die über­wie­gen­de Mehr­heit von uns eine die­ser drei Zeit­zo­nen bei ihren Ent­schei­dun­gen bevor­zugt und dabei die ande­ren ver­nach­läs­sigt. Die­se ein­sei­ti­ge Zeit­per­spek­ti­ve ent­steht, so Zim­bar­do und Boyd (2011), genau auf die­sel­be Art, wie sich auch ande­re Vor­ur­tei­le und Vor­ein­ge­nom­men­hei­ten bil­den. Per­sön­li­che Erfah­run­gen, kul­tu­rel­le Ein­flüs­se, Bil­dung, sozia­le Schicht, Reli­gi­on, Regi­on und Kli­ma­zo­ne in der wir leben, und ande­re Ein­flüs­se schla­gen sich auf unse­re Per­spek­ti­ve auf die Zeit nie­der. Einen gro­ßen Ein­fluss haben auch die Zeit­per­spek­ti­ven unse­rer sozia­len Vor­bil­der, unse­rer Fami­lie oder ande­rer Bezugs­grup­pen. Da wir die­sen Ein­flüs­sen tag­täg­lich und unser Leben lang aus­ge­setzt sind und die­se Teil unse­res all­ge­mei­nen All­tags­wis­sens wer­den, ist uns oft nicht klar, wie wir dazu kom­men eine der gro­ßen Zeit­ka­te­go­ri­en, den ande­ren vor­zu­zie­hen.

Nun zurück zu der Fra­ge nach der Grund­la­ge von Ent­schei­dun­gen. Wäh­rend wir dar­über nach­den­ken, wie wir uns ent­schei­den, sind wir bestimm­ten Ein­flüs­sen aus­ge­setzt. Ein Teil der Men­schen ist haupt­säch­lich den Ein­flüs­sen aus­ge­setzt, die sie in ihrer unmit­tel­ba­ren, gegen­wär­ti­gen Situa­ti­on wahr­neh­men. Das sind bei­spiels­wei­se ihre bio­lo­gi­schen Trie­be, ihr sozia­les Umfeld, das was ande­re tun oder wozu sie von ande­ren gedrängt wer­den oder auch die sinn­li­chen Rei­ze der Situa­ti­on selbst. Tref­fen die­se Men­schen ihre Ent­schei­dun­gen also häu­fig auf­grund der aktu­el­len Umstän­de, so bezeich­nen Zim­bar­do und Boyd (2011) die­se als gegen­warts­ori­en­tiert.

Für ande­re Men­schen, die in der glei­chen Situa­ti­on eine Ent­schei­dung tref­fen, bedeu­tet die Gegen­wart viel weni­ger. Die­se Men­schen erin­nern sich eher an ähn­li­che Situa­tio­nen, die sie bereits erlebt haben und dar­an, wie sie sich in die­ser ver­gan­ge­nen Situa­ti­on ver­hal­ten haben und wel­che Fol­gen ihre Ent­schei­dun­gen hat­ten. Zim­bar­do und Boyd (2011) bezeich­nen die­se Men­schen als ver­gan­gen­heits­ori­en­tiert.

Ein drit­ter Per­sön­lich­keits­typ ist, nach den bei­den Psy­cho­lo­gen Zim­bar­do und Boyd (2011) der zukunfts­ori­en­tier­te Mensch. Men­schen mit die­ser Zeit­per­spek­ti­ve tref­fen ihre Ent­schei­dun­gen auf­grund der erwar­te­ten Kon­se­quen­zen und wägen Kos­ten sowie Nut­zen der Ent­schei­dungs­mög­lich­kei­ten ab. Im Extrem­fall tun sie nur dann etwas, wenn der Gewinn über­wiegt.

Zim­bar­do und Boyd (2011) haben in jahr­zehn­te­lan­ger For­schun­gen her­aus­ge­fun­den, dass wir tag­täg­lich Ent­schei­dun­gen tref­fen, die hin­sicht­lich einer der drei Haupt­per­spek­ti­ven gefärbt sind, ohne dass wir uns des­sen bewusst sind. Für uns ist die­se zeit­spe­zi­fi­sche Art zu ent­schei­den nor­mal und all­täg­lich gewor­den, weil wir sie gewöhnt sind. In ihren unzäh­li­gen Unter­su­chun­gen konn­ten die bei­den For­scher zei­gen, dass die drei zeit­li­chen Haupt­ka­te­go­ri­en jeweils in zwei unter­schied­li­che Paa­re geglie­dert sind.

Sind wir eher gegen­warts­ori­en­tiert, so kann das ent­we­der hedo­nis­tisch sein, also auf Genuss, Risi­ko­freu­de und Ner­ven­kit­zel aus­ge­legt oder fata­lis­tisch. Das bedeu­tet, wir geben uns unse­rem Schick­sal hin und glau­ben dar­an, dass unser Leben ohne­hin vor­be­stimmt ist und wir kei­nen Ein­fluss auf des­sen Ver­lauf haben.

Ent­spre­chen wir eher dem Per­sön­lich­keits­typ der Ver­gan­gen­heits­ori­en­tier­ten gibt es zum einen die posi­ti­ve Sicht auf die Ver­gan­gen­heit. Die­se ist geprägt durch ange­neh­me Erin­ne­run­gen an die gute alte Zeit, Fami­li­en­le­ben und Tra­di­ti­on. Dem gegen­über steht eine nega­ti­ve Sicht auf das Ver­gan­ge­ne. Die­se nega­ti­ve Hal­tung wird gespeist durch die Erin­ne­rung an Miss­brauch, Ver­sa­gen und Reue­ge­füh­len auf­grund ver­pass­ter Chan­cen.

Auf die Zukunft aus­ge­rich­tet zu sein, bedeu­tet für uns auf der einen Sei­te auf Zie­le hin­zu­ar­bei­ten, Ter­mi­ne ein­zu­hal­ten und unse­re Plä­ne umzu­set­zen. Auf der ande­ren Sei­te steht dabei die tran­szen­den­ta­le Sicht auf die Zukunft. Die­se erlan­gen wir dann, wenn für uns das spi­ri­tu­el­le Leben nach dem kör­per­li­chen Tod das Wich­tigs­te ist.

Na toll,“ wer­den eini­ge Leser nun ver­mut­lich den­ken, „da haben die Her­ren Psy­cho­lo­gen mal wie­der eini­ge Schub­la­den ent­deckt, in die sie uns ste­cken kön­nen.“ Nun, das mag auf den ers­ten Blick so anmu­ten. Zim­bar­do und Boyd (2011) sind aller­dings weit davon ent­fernt, solch eine Ein­tei­lung vor­zu­neh­men. Ihr Test, der ZTPI (Zim­bar­do Time Per­spec­tive Invento­ry), lässt eher ein Pro­fil über alle sechs Zeit­per­spek­ti­ven hin­weg ent­ste­hen. Das bedeu­tet, die Zeit­per­spek­ti­ven schlie­ßen sich nicht gegen­sei­tig aus. Ich kann sowohl posi­tiv als auch nega­tiv zukunfts­ori­en­tiert sein. Ich kann sowohl posi­tiv ver­gan­gen­heits­ori­en­tiert als auch fata­lis­tisch gegen­warts­ori­en­tiert sein („Frü­her war es bes­ser, da hat­te ich mein Leben noch selbst in der Hand.“ Jede der sechs Per­spek­ti­ven erhält ihren indi­vi­du­el­len Score unab­hän­gig von den ande­ren.

Und was hat das alles mit mir zu tun?“

Nun, bestimm­te Zeit­per­spek­ti­ven haben für uns eine posi­ti­ve Wir­kung. Zukunfts­ori­en­tier­te Men­schen sind bei­spiels­wei­se in der Regel erfolg­rei­cher. Über­wiegt eine der Per­spek­ti­ven aller­dings extrem, so kann sich durch­aus eine nega­ti­ve Fol­ge dar­aus erge­ben. Eine hoch aus­ge­präg­te fata­lis­ti­sche Gegen­warts­per­spek­ti­ve in Kom­bi­na­ti­on mit einer nega­ti­ven Ver­gan­gen­heits­ori­en­tie­rung kön­nen Aus­lö­ser bzw. Indi­ka­to­ren für eine Depres­si­on sein.

Auf der ande­ren Sei­te kön­nen die­se unter­schied­li­chen Zeit­per­spek­ti­ven auch inner­halb von Bezie­hun­gen zu Kon­flikt­aus­lö­sern wer­den. Stel­len wir uns einen hedo­nis­tisch gegen­warts­ori­en­tier­ten Ehe­mann vor, der alles Geld der Fami­lie sofort „auf den Kopf haut“. Der stets sehr groß­zü­gig ist, dabei aller­dings nicht an mor­gen denkt. Er ist ver­hei­ra­tet mit einer zukunfts­ori­en­tier­ten Frau, die schon drei Urlau­be im Vor­aus und die Alters­vor­sor­ge plant. Zwi­schen die­sen bei­den wird es ten­den­zi­ell die ein oder ande­re Span­nung geben. Oder stel­len wir uns ein Team vor, des­sen sechs Mit­glie­der alle sechs Zeit­per­spek­ti­ven ein­neh­men. Auch hier ent­steht Kon­flikt­po­ten­ti­al. Ver­ste­hen wir also, dass es Unter­schie­de zwi­schen den Men­schen auch hin­sicht­lich ihrer Zeit­per­spek­ti­ve gibt, fällt es uns mög­lich­wei­se leich­ter auf­ein­an­der zu zuge­hen.

Zim­bar­do und Boyd (2011) sind der fes­ten Über­zeu­gung, dass die per­sön­li­che Zeit­per­spek­ti­ve erlernt und damit auch ver­än­der­bar ist. Wir haben also die Chan­ce unse­re Per­spek­ti­ve zu wech­seln und unse­re Ent­schei­dungs­pro­zes­se zu opti­mie­ren. Die bei­den Psy­cho­lo­gen haben ihr Buch natür­lich nicht been­det, ohne die idea­le Zeit­per­spek­ti­ve zu benen­nen. Es über­rascht kaum, dass die­ses Ide­al in einer Mischung aus ver­schie­de­nen Zeit­per­spek­ti­ven besteht:

  • stark aus­ge­präg­te Zeit­per­spek­ti­ve „posi­ti­ve Ver­gan­gen­heit“
  • mode­rat aus­ge­präg­te Zeit­per­spek­ti­ve „Zukunft“
  • mode­rat aus­ge­präg­te Zeit­per­spek­ti­ve „Gegen­warts­he­do­nis­mus“
  • schwach aus­ge­präg­te Zeit­per­spek­ti­ve „nega­ti­ve Ver­gan­gen­heit“
  • schwach aus­ge­präg­te Zeit­per­spek­ti­ve „fata­lis­ti­sche Gegen­wart“

Nach Zim­bar­do und Boyd (2011) bringt die­se Kom­bi­na­ti­on drei ent­schei­den­de Vor­tei­le mit sich:

Die posi­ti­ve Ori­en­tie­rung auf das Ver­gan­ge­ne gibt uns Wur­zeln. Aus die­ser Ver­gan­gen­heit schöp­fen wir unser Ver­ständ­nis von uns selbst. Sie gibt uns das Gefühl der Kon­ti­nui­tät und der Ver­bun­den­heit mit der Fami­lie, der Tra­di­ti­on und unse­rem kul­tu­rel­len Erbe.

Die Zukunfts­per­spek­ti­ve lässt uns vol­ler Hoff­nung, Opti­mis­mus und Kraft nach vorn bli­cken. Sie ver­leiht uns Flü­gel, die uns zu unse­ren Zie­len tra­gen und uns die Zuver­sicht geben unvor­her­ge­se­he­ne Hür­den zu über­win­den.

Die hedo­nis­ti­sche Gegen­warts­per­spek­ti­ve gibt uns die Ener­gie und die Lebens­freu­de. Die­se Ener­gie moti­viert uns, ande­re Men­schen, ande­re Orte und uns selbst zu erkun­den. Außer­dem öff­net die­ser Gegen­warts­he­do­nis­mus unse­re Sin­ne für die Natur und die Schön­heit des Lebens.

Johan­nes Mar­quard

 

Lite­ra­tur:

Zim­bar­do, P. G., & Boyd, J. (2011). Die neue Psy­cho­lo­gie der Zeit und wie sie Ihr Leben ver­än­dern wird. (K. Peter­sen, Übers.) (Taschen­buch­ausg). Hei­del­berg: Spek­trum, Akad. Verl.