Bereichsübergreifende Zusammenarbeit

Kürz­lich hat­te ich die Freu­de, für inter­ne Schu­lun­gen bei Sach­se­n­En­er­gie ein Lern­vi­deo zum The­ma „Bereichs­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit“ auf­zu­neh­men. Das Video selbst kann ich hier nicht zur Ver­fü­gung stel­len, aber ich habe aus dem Skript für das Video einen Arti­kel gemacht, der die wich­tigs­ten Betrach­tun­gen und Metho­den ent­hält. Der Inhalt des Arti­kels basiert im Wesent­li­chen auf dem Modell rela­tio­nal coor­di­na­ti­on von Jody Hof­fer Git­tell. Das Modell beruht auf umfang­rei­chen For­schun­gen im Gesund­heits­we­sen und in der Luft­fahrt. Ergän­zend habe ich orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gi­sche Erkennt­nis­se von Amy Edmond­son, Edgar Schein und Chris Argy­ris verwendet.

Wenn man sich die Abläu­fe in Unter­neh­men unter dem Gesichts­punkt der Effi­zi­enz (zum hier ver­wen­de­ten Ver­ständ­nis des Effi­zi­enz-Begriffs sie­he die ent­spre­chen­de Fuß­no­te am Ende des Tex­tes) anschaut, dann stellt sich rela­tiv schnell eine ein­fa­che, aber ent­schei­den­de Fra­ge: Wie gelingt es eigent­lich, dass ver­schie­de­ne Berei­che oder Abtei­lun­gen nicht nur sinn­voll, son­dern auch effi­zi­ent zusam­men­ar­bei­ten? Also nicht nur for­mal – nicht nur im Sin­ne von Orga­ni­gram­men, Zustän­dig­kei­ten, Pro­zes­sen und Regeln –, son­dern in dem Sin­ne, dass Zusam­men­ar­beit mög­lichst rei­bungs­arm und mit Ori­en­tie­rung auf ein mög­lichst opti­ma­les Ergeb­nis funktioniert?

Genau an die­ser Stel­le wird oft ein Pro­blem sichtbar.

Unter­neh­men sind in der Regel in Berei­che geglie­dert — in Abtei­lun­gen, Teams, Zustän­dig­kei­ten, Rol­len oder Auf­ga­ben. Die­se Struk­tur ist sinn­voll, denn sie schafft Ord­nung, sie ermög­licht Spezialisierung.

Aber gleich­zei­tig ent­steht dar­aus auch etwas ande­res: eine Art „Ver­säu­lung“, eine Art „Silo­den­ken“.

Wir sind — in gewis­sem Sin­ne — die „Sum­me“ der fünf Leu­te, mit denen wir am meis­ten reden. Wenn Leu­te aus einem Bereich vor allem mit Men­schen aus dem glei­chen Bereich spre­chen, wer­den ihre Sicht­wei­sen immer ähnlicher.

Das führt dazu, dass Zusam­men­ar­beit genau dort schwie­rig wird, wo sie eigent­lich not­wen­dig ist: an den Schnitt­stel­len zu ande­ren Bereichen.

Das heißt, die eigent­li­che Her­aus­for­de­rung liegt oft nicht in der Arbeit selbst. Die eigent­li­che Her­aus­for­de­rung ist die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Berei­chen, die die­se Arbeit gemein­sam umset­zen müssen.

Dort ent­schei­det sich, ob ein Pro­zess rei­bungs­arm und zügig funk­tio­niert oder eben ins Sto­cken kommt — oder immer wie­der von ähn­li­chen Pro­ble­men betrof­fen ist. Genau dar­um geht es in die­sem Text.

In Orga­ni­sa­tio­nen gibt es im Grun­de drei Ebe­nen.

Es gibt die Ebe­ne der kon­kre­ten Arbeit, also das, was getan wird. Gleich­sam „dar­über“ gibt gibt es die Ebe­ne der Kom­mu­ni­ka­ti­on – also zum Bei­spiel Koor­di­na­ti­on, Mee­tings, E‑Mails, Manage­ment-Ent­schei­dun­gen. Und es gibt die Struk­tur – also den Auf­bau der Organisation.

Das hier betrach­te­te Pro­blem ent­steht genau dann, wenn die Struk­tur trennt, was in der Arbeit eigent­lich ver­bun­den sein müsste.

Ein typi­sches Beispiel:

Abtei­lung A plant etwas. Abtei­lung B setzt es um. Die Pla­nung ent­hält Infor­ma­tio­nen – aber in der Umset­zung merkt man: Es fehlt etwas. Oder es passt nicht. Oder es ist so nicht umsetzbar.

Jetzt ist die Fra­ge: Wie gehen die Betei­lig­ten damit um?

Igno­rie­ren sie es? Ärgern sie sich? Schie­ben sie es nach oben in die Hier­ar­chie? Wird nach „Schul­di­gen“ gesucht?

Oder gehen die Betei­lig­ten direkt auf­ein­an­der zu?

Genau hier zeigt sich, wie eine Orga­ni­sa­ti­on tat­säch­lich funktioniert.

Das zeigt sich nicht im Leit­bild. Da hel­fen kei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­re­geln, die irgend­wo an der Wand hän­gen. Es zeigt sich im kon­kre­ten Ver­hal­ten der Betei­lig­ten an genau sol­chen Punkten.

Das kann man sehr ein­fach tes­ten: Gehen Sie ein­mal in einen ande­ren Bereich Ihres Unter­neh­mens und stel­len Sie eine ein­fa­che, auf ein kon­kre­tes Pro­blem bezo­ge­ne Fra­ge – und hören Sie sich die Ant­wort an.

Wird Ihnen gehol­fen? Wird eine „irgend­wie gemein­sa­me“ Per­spek­ti­ve ein­ge­nom­men? Oder wird abge­grenzt, ver­la­gert, die Zustän­dig­keit in Fra­ge gestellt, sich lus­tig gemacht oder die Schuld­fra­ge gestellt?

Sol­che an und für sich bana­len Situa­tio­nen sagen oft mehr über ein Unter­neh­men aus als jedes Leitbild.

Vie­le Unter­neh­men ver­su­chen, die­ses Pro­blem klas­sisch zu lösen: Mit Trai­nings, Work­shops, Leit­bil­dern, Kommunikationsregeln.

All das ist nicht falsch. Aber es greift in den meis­ten Fäl­len zu kurz, weil das eigent­li­che Pro­blem nicht auf der Ebe­ne der Ein­sicht liegt, son­dern auf der Ebe­ne der Gewohnheiten.

Es liegt auf der Ebe­ne des­sen, was Men­schen tat­säch­lich tun — und das ent­steht nicht durch Nor­men oder Appel­le, son­dern durch Erfahrung.

Des­halb liegt die eigent­li­che Lösung woan­ders, näm­lich nicht in einer irgend­wie „gro­ßen“ Ver­än­de­rung oder einem irgend­wie „rich­ti­gen“ Leit­bild oder dem einen neu­en Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tool, son­dern in der oft müh­se­li­gen und lang­wie­ri­gen Arbeit an kon­kre­ten Schnittstellen.

Das bedeu­tet prak­tisch: Man neh­me eine kon­kre­te Situa­ti­on, ein kon­kre­tes Pro­blem an einer rea­len Schnitt­stel­le zwi­schen zwei Berei­chen. Und man arbei­te genau dort — nicht all­ge­mein, son­dern konkret.

Die Qua­li­tät der Zusam­men­ar­beit ent­steht nicht durch Struk­tur allein, son­dern durch die Art, wie an sol­chen kon­kre­ten Schnitt­stel­len gear­bei­tet wird.

Bekommt man einen Anruf — und ver­sucht zu hel­fen? … Viel­leicht trotz des Ärgers, den man zu hören bekommt? Die ange­ru­fe­ne Per­son hat es ja in der Regel nicht selbst ver­ur­sacht, bekommt aber den (ver­ständ­li­chen) Frust ab. Han­delt man trotz des Frusts in für die ande­re Sei­te hilf­rei­cher Richtung?

Oder bekommt man den Anruf, reagiert auf den Frust, weist die Schuld von sich, schiebt es in die Hier­ar­chie und ver­tagt die Klärung?

Um Schnitt­stel­len hilf­reich zu gestal­ten, braucht es ein paar ein­fa­che, aber ent­schei­den­de Prinzipien.

Ers­tens: Zeitnähe.

  • Pro­ble­me soll­ten mög­lichst dann geklärt wer­den, wenn sie entstehen.
  • Nicht Wochen spä­ter, nicht im nächs­ten gro­ßen Mee­ting, son­dern direkt.

Zwei­tens: Konkretheit.

  • Es geht nicht um „die Zusam­men­ar­beit insgesamt“.
  • Es geht um die­ses eine Pro­blem, die­se eine Situation.

Drit­tens: Frequenz.

  • Zusam­men­ar­beit ent­steht nicht durch ein­ma­li­ge Klä­rung, son­dern durch wie­der­hol­te Abstim­mung, durch kon­ti­nu­ier­li­che Kommunikation.
  • Je öfter man sich aus­tauscht, des­to rei­bungs­är­mer wer­den Abläufe.
  • Orga­ni­sa­tio­nen ler­nen nur etwas, wenn etwas nicht so funk­tio­niert hat, wie man gedacht hat — oder wenn etwas zum ers­ten Mal geklappt hat. Gera­de an Schnitt­stel­len muss man des­halb mög­lichst oft — und offen — mit­ein­an­der reden.

Und vier­tens: Lösungsorientierung.

  • Nicht: Wer ist schuld?
  • Son­dern: Wie lösen wir das gemeinsam?

Damit das funk­tio­niert, braucht es eine bestimm­te Hal­tung, näm­lich Inter­es­se am ande­ren Bereich — und die Bereit­schaft, sich auf das Gegen­über und sei­ne Belan­ge ein­zu­las­sen und Fra­gen zu stel­len, auf die man selbst noch kei­ne Ant­wort hat.

Und es braucht Rück­halt durch die Füh­rungs­ebe­ne, also die Erlaub­nis, genau an die­sen kon­kre­ten Stel­len aktiv zu wer­den — und eben nicht alles über die Hier­ar­chie lau­fen zu las­sen, son­dern kon­kre­te Zusam­men­ar­beit zu ermöglichen.

Wenn das gelingt und man das regel­mä­ßig wie­der­holt, pas­siert etwas Interessantes:

An den Schnitt­stel­len ent­ste­hen Gewohn­hei­ten — kein abs­trak­tes tech­ni­sches Wis­sen, son­dern kon­kre­te Gewohn­hei­tenKoope­ra­ti­ons­be­reit­schaf­ten und hilf­rei­che Rou­ti­nen könn­te man das nen­nen — im Sin­ne eines gemein­sa­men Ver­ständ­nis­ses, wie man an Pro­ble­me herangeht.

Es ent­steht Respekt, weil man die Per­spek­ti­ve des Gegen­übers tat­säch­lich kennt.

Es ent­steht Ver­trau­en, weil man erlebt, dass das Gegen­über aus der ande­ren Abtei­lung Inter­es­se hat und hilf­reich sein will — und dadurch Zusam­men­ar­beit funktioniert.

Genau das ist der ent­schei­den­de Punkt.

Zusam­men­ar­beit lässt sich nicht ver­ord­nen. Aber sie lässt sich ermöglichen.

Wenn man das bis­her Betrach­te­te zusam­men­fasst, dann geht es im Kern um drei Dinge:

  • Ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis vom Zweck der Orga­ni­sa­ti­on, also ein gemein­sa­mes Ziel. Nicht: „mei­ne Prio­ri­tä­ten“ oder „mein Wis­sen“ oder „mei­ne Anla­ge“ oder: „Wer ist schuld?“ oder: „Das ist ja wie­der mal typisch!“, son­dern: „Wie kann ich hilf­reich sein?“ oder: „Was genau ist das Pro­blem?“ und: „Was, den­ken Sie, könn­te ich tun?“ oder kon­kre­ter: „Was hal­ten Sie von fol­gen­dem Vorschlag?“
  • Es geht um die Ori­en­tie­rung an kon­kre­ten Pro­ble­men an kon­kre­ten Schnitt­stel­len — und die kon­ti­nu­ier­li­che, lösungs­ori­en­tier­te Arbeit an die­sen Punkten.
  • Das — hof­fent­lich gemein­sa­me — Ziel ist dabei zwar ent­schei­dend, kann aber nur wirk­sam wer­den, wenn sich die Betei­lig­ten aus unter­schied­li­chen Berei­chen gegen­sei­tig respek­tie­ren, und wenn sie die Belan­ge des jeweils ande­ren Berei­ches ken­nen. Schließ­lich hat das Unter­neh­men kei­ne Abtei­lungs­zwe­cke, son­dern einen Unter­neh­mens­zweck. Dass dabei Pro­ble­me oder auch Wider­sprü­che ent­ste­hen kön­nen, ist ganz nor­mal. Unse­re Auf­ga­be als Füh­rungs­kräf­te ist es, die­se Pro­ble­me zu lösen und nicht etwa, die eige­ne Abtei­lungs­sicht zu unter­mau­ern oder Schul­di­ge zu fin­den. Dazu braucht es eine ent­spre­chen­de Hal­tung (Inter­es­se), gegen­sei­ti­gen Respekt und Wis­sen über die Bedin­gun­gen und Belan­ge der Ange­hö­ri­gen der ande­ren Abteilung.

Unter­neh­men exis­tie­ren nicht um ihrer selbst wil­len, son­dern um etwas zu errei­chen. Wenn die­ser Zweck in den Mit­tel­punkt rückt, wenn die Zie­le klar sind und man sich bereichs­über­grei­fend respek­tiert und Wis­sen teilt, dann ver­än­dert sich auch die Zusam­men­ar­beit. Dann geht es nicht mehr um Zustän­dig­kei­ten, son­dern um einen gemein­sa­men Bei­trag zum Unternehmenszweck.

Das ist der Weg raus aus den Silos — nicht über Appel­le an gelin­gen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on, son­dern über kon­kre­te, gemein­sa­me Arbeit an dem, was bereichs­über­grei­fend getan wer­den muss.

Wenn das gelingt, wird Zusam­men­ar­beit nicht sofort per­fekt, aber sie wird rei­bungs­är­mer und damit kla­rer und wirksamer.

Und genau dar­um geht es. 

Jörg Hei­dig

PS: Das Bei­trags­bild wur­de mit Hil­fe einer künst­li­chen Intel­li­genz erstellt.

Fuß­no­te zum hier ver­wen­de­ten Ver­ständ­nis des Effi­zi­enz-Begriffs: Der Begriff der Effi­zi­enz wur­de laut Mar­tin van Cre­veld wahr­schein­lich im preu­ßi­schen Gene­ral­stab der 1860er Jah­re geprägt. Grob gesagt bezeich­net der Begriff das Errei­chen von Ergeb­nis­sen in Rela­ti­on zu den ein­ge­setz­ten Mit­teln. Spä­tes­tens in der Betriebs­wirt­schafts­leh­re wird ganz selbst­ver­ständ­lich mit den Begrif­fen der Effek­ti­vi­tät (Wird das inten­dier­te Ergeb­nis erreicht?) und der Effi­zi­enz (Mit wel­chem Mit­tel­ein­satz wird das inten­dier­te Ergeb­nis erreicht?) ope­riert, ohne dass der eigent­li­che mili­tä­ri­sche Hin­ter­grund des Effi­zi­enz-Begriffs deut­lich wird. Wenn man die Effi­zi­enz ver­schie­de­ner Unter­neh­men ver­glei­chen will, muss man ein ent­spre­chen­des Maß fin­den, mit des­sen Hil­fe sich der Ver­gleich anstel­len lässt. Man kann bspw. die auf­ge­wen­de­te Arbeits­zeit pro Pass­gier oder den Gewinn pro Pas­sa­gier (bei Air­lines) oder die Anzahl der pro­du­zier­ten Fahr­zeu­ge pro Mit­ar­bei­ter und Jahr (in der Auto­mo­bil­in­dus­trie) errech­nen und Unter­neh­men ver­glei­chen. Das wäre ein „rei­ner“ und ent­spre­chend „kal­ter“ Ver­gleich. Hier geht es jedoch um ein erwei­ter­tes Ver­ständ­nis des Begriffs. Wenn man bspw. beson­ders effi­zi­en­te Unter­neh­men hin­sicht­lich der Fra­ge unter­sucht, was die­se kon­kret anders machen als inef­fi­zi­en­te Unter­neh­men, dann fin­det man eine Rei­he eher wei­cher, auf Kom­mu­ni­ka­ti­on, Hilfs­be­reit­schaft, gegen­sei­ti­gen Respekt und ähn­li­che Varia­blen bezo­ge­ner Fak­to­ren, die den Unter­schied machen. Das zei­gen ins­be­son­de­re die For­schungs­er­geb­nis­se von Jody Hof­fer Git­tell recht ein­drucks­voll. Wir ver­ste­hen den Begriff des­halb hier nicht als „rei­ne“ oder „kal­te“ Effi­zi­enz, son­dern eher als „Ermög­li­chung rei­bungs­ar­mer Abläu­fe“. Man kann für ein CT bspw. zwei Tage in einem Kran­ken­haus ver­brin­gen — oder einen hal­ben Tag. Den Unter­schied macht die Art und Wei­se des Inein­an­der­grei­fens ver­schie­de­ner Berei­che oder Abtei­lun­gen bei der Umset­zung der für ein CT not­wen­di­gen Schrit­te. Um die­se „Rei­bungs­ar­mut“ ging es in die­sem Text.

Von Jörg Heidig

Dr. Jörg Heidig, Jahrgang 1974, ist Organisationspsychologe, spezialisiert vor allem auf Einsatzorganisationen (Feuerwehr: www.feuerwehrcoach.org, Rettungsdienst, Polizei) und weitere Organisationsformen, die unter 24-Stunden-Bedingungen funktionieren müssen (bspw. Krankenhäuser, Pflegeheime, viele Fabriken). Er war mehrere Jahre im Auslandseinsatz auf dem Balkan und hat Ende der 90er Jahre in Görlitz bei Herbert Bock (https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Bock) Kommunikationspsychologie studiert. Er schreibt regelmäßig über seine Arbeit (www.prozesspsychologen.de/blog/) und hat eine Reihe von Büchern veröffentlicht, darunter u.a. "Gesprächsführung im Jobcenter" oder "Die Kultur der Hinterfragung: Die Dekadenz unserer Kommunikation und ihre Folgen" (gemeinsam mit Dr. Benjamin Zips: www.kulturderhinterfragung.de). Dr. Heidig lebt in der Lausitz und begleitet den Strukturwandel in seiner Heimat gemeinsam mit Stefan Bischoff von MAS Partners mit dem Lausitz-Monitor, einer regelmäßig stattfindenden Bevölkerungsbefragung (www.lausitz-monitor.de). In jüngster Zeit hat Jörg Heidig gemeinsam mit Viktoria Klemm und ihrem Team im Landkreis Görlitz einen Jugendhilfe-Träger aufgebaut. Dr. Heidig spricht neben seiner Muttersprache fließend Englisch und Serbokroatisch sowie etwas Russisch. Er ist häufig an der Landesfeuerwehrschule des Freistaates Sachsen in Nardt tätig und hat viele Jahre Vorlesungen und Seminare an verschiedenen Universitäten und Hochschulen gehalten, darunter an der Hochschule der Sächsischen Polizei und an der Dresden International University. Sie erreichen Dr. Heidig unter der Rufnummer 0174 68 55 023 sowie per Mail unter heidig@prozesspsychologen.de.