Organisationen als Prozesse verstehen

Als han­deln­de Per­so­nen sind wir, woll­ten wir die­sen Zusam­men­hang etwas exis­ten­tia­lis­tisch for­mu­lie­ren, in den Fluss der Zeit „gewor­fen“. Aus dem Fluss der Zeit her­aus for­men wir unse­re – vor­über­ge­hen­de – Exis­tenz. Über die­ses „Sein in der Zeit“ lässt sich am Ehes­ten als Pro­zess nach­den­ken. Wol­len wir aber wirk­lich ver­ste­hen, was den Begriff „Pro­zess“ aus­macht, ist » wei­ter­le­sen


Rezension zu unserem Buch „Prozesspsychologie“

Die Rezen­si­on ist schon vor län­ge­rer Zeit in einem Online-Maga­zin erschie­nen, aber wir sind erst die­ser Tage dar­auf auf­merk­sam gewor­den: „Theo­rie und Pra­xis ste­hen hier in einem aus­ge­wo­ge­nen Ver­hält­nis neben­ein­an­der. Die Theo­rie ist dabei für Fach­frem­de wie mich ver­ständ­lich erklärt. Dazu kom­men Fall­bei­spie­le aus der Unter­neh­mens­pra­xis, die sehr gut nach­voll­zieh­bar sind. Das Gan­ze wird leben­dig » wei­ter­le­sen


Existenzgründung von Kommunikationspsychologen

Als der Stu­di­en­gang Kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gie 1997 an der FH Zittau/Görlitz star­te­te (sei­ner­zeit und für etwa zehn Jah­re als Diplom­stu­di­en­gang), waren die spä­te­ren Betä­ti­gungs­fel­der der Absol­ven­ten zunächst ein­mal Ide­en. Kurz nach der Jahr­tau­send­wen­de wur­den die ers­ten Absol­ven­ten fer­tig und stell­ten fest: es ist nicht ein­fach. Kein Arbeit­ge­ber kann­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gen, und man muss­te viel erklä­ren. Aber es gab ver­schie­de­ne » wei­ter­le­sen


Wie viel Arbeit braucht der Mensch?

Nach eini­gem Erfolg mit unse­rer Gör­lit­zer Ver­an­stal­tung “Wie viel Arbeit braucht der Mensch?” haben wir das Pro­gramm etwas ver­än­dert und vor allem erwei­tert und gehen damit am 10. Juli in Dres­den noch ein­mal an den Start. Beson­ders haben wir uns über die Ankün­di­gung unse­res Ver­le­gers gefreut, dass unser neu­es Buch “Gesprächs­füh­rung im Job­cen­ter: Die Kunst, » wei­ter­le­sen


Motivation ist in der Praxis oft eine Gratwanderung zwischen Handlungsspielräumen und Sanktionen – einige Beispiele

Unter­neh­men mit hohem Ener­gie­ver­brauch zah­len nicht nur hohe Beträ­ge für den tat­säch­lich ver­brauch­ten Strom, son­dern auch eine Grund­ge­bühr für die Bereit­stel­lung des Stroms. Die Höhe der Grund­ge­bühr rich­tet sich nach der im Bezugs­zeit­raum erreich­ten Last­spit­ze. Sen­ken Unter­neh­men mit ener­gie­in­ten­si­ven Pro­zes­sen ihre Last­spit­ze, kön­nen durch­aus sechs­stel­li­ge Sum­men allein bei der Grund­ge­bühr ein­ge­spart wer­den. Für Füh­rungs­kräf­te aus » wei­ter­le­sen


Über Gewohnheiten als Motivationsbarrieren

Aus­gangs­punkt einer Wei­ter­bil­dung für Qua­li­täts­be­auf­trag­te zum The­ma Moti­va­ti­on ist die fol­gen­de Fra­ge einer Teil­neh­me­rin: „In unse­rem Unter­neh­men wird oft demo­ti­viert. Wie kann man dem ent­ge­gen­wir­ken?“ Wei­te­re Fra­gen zu Beginn lau­ten: „Wie kann man ‚nach oben‘ moti­vie­ren?“ und „Wel­che Mög­lich­kei­ten habe ich, etwas umzu­set­zen, wenn die Lei­tung das nicht möch­te?“ Der Erwar­tungs­ab­fra­ge folg­ten die ers­ten inhalt­li­chen » wei­ter­le­sen


Psychologie der Angebotsgestaltung

In einem Trai­ning zum The­ma »Psy­cho­lo­gie der Ange­bots­ge­stal­tung und der Preis­ver­hand­lung« ging es zunächst um die Fra­ge, was sie Psy­cho­lo­gie über Prei­se zu sagen hat, wie wich­tig Prei­se bei Ent­schei­dun­gen eigent­lich sind, wel­che Tricks es bei der Preis­ge­stal­tung gibt und wie Preis­ver­hand­lun­gen ggf. bes­ser funk­tio­nie­ren. Zwei­tens ging es um die Fra­ge der »psy­cho­lo­gisch güns­ti­gen« Gestal­tung » wei­ter­le­sen


Rezension zu unserem Buch “Prozesspsychologie”

In der Aus­ga­be 2/2014 der Zeit­schrift „Kon­text“ der Deut­schen Gesell­schaft für Sys­te­mi­sche The­ra­pie, Bera­tung und Fami­li­en­the­ra­pie (DGSF) hat Cars­ten Hen­nig unser Buch „Pro­zess­psy­cho­lo­gie“ rezen­siert. Sein Fazit: „Pro­zess­psy­cho­lo­gie beglei­tet Men­schen Schritt für Schritt auf dem Weg der Ver­än­de­rung im Rah­men von Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lungs­pro­zes­sen. Sie bie­tet dem Kun­den Nach­hal­tig­keit und Wachs­tum im bes­ten Sin­ne, sie for­dert gleich­zei­tig mit » wei­ter­le­sen


Von Tooligans und anderen Irrlichtern – Prozessorientierung als Methode

Der nach­fol­gen­de Text stellt die wesent­li­chen Inhal­te mei­nes Vor­trags auf dem Sym­po­si­um Super­vi­si­on und Coa­ching an der Dres­den Inter­na­tio­nal Uni­ver­si­ty dar. Industry@Heart Als trü­gen wir die Indus­trie regel­recht im Her­zen, gehen wir von Mach­bar­keit, Plan­bar­keit und Sta­bi­li­tät aus. Wir mana­gen die Din­ge. Aber mana­gen kann man nur, was schon da ist (vgl. Hin­ter­hu­ber 2011). Was » wei­ter­le­sen


Ein Besuch auf dem World Forum der Society of Organizational Learning

Ich hat­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer öfter die Erfah­rung gemacht, dass die stra­te­gi­sche Umset­zung von geplan­ten Ver­än­de­run­gen (Chan­ge Manage­ment) an Gren­zen kommt und es in vie­len Fäl­len um Ler­nen wäh­rend des Gesche­hens geht. “Wir kön­nen nicht ein­fach mal die Pro­duk­ti­on anhal­ten und drei Wochen in Ruhe über­le­gen, wie unse­re Pro­zes­se bes­ser funk­tio­nie­ren wür­den. Wir » wei­ter­le­sen


How to cope with the feedback loops from history?

The­re are feed­back loops, but with a long delay.” said a Hun­ga­ri­an col­league yes­ter­day while a work­shop at the World Forum of the Socie­ty of Orga­ni­za­tio­nal Lear­ning in Paris. She empha­si­zed that we can’t under­stand the cur­rent deve­lop­ments in Euro­pe wit­hout try­ing to learn from histo­ry. Alt­hough today’s ratio­na­li­ty is inter­wo­ven with emo­tio­nal ener­gy at » wei­ter­le­sen


Barrieren auf dem Weg zur Nachhaltigkeit: Die schwer zu ändernden Gewohnheiten und die Grenzen des Denkens

In mei­nem Teil des Vor­trags „Dys­func­tio­n­al Lea­dership“, den ich gemein­sam mit dem Kol­le­gen Mar­kus Will wäh­rend unse­rer Ver­an­stal­tung „Nach­hal­tig­keit und Füh­rung“ gehal­ten habe, ging es um ein paar eben­so inter­es­san­te wie pro­ble­ma­ti­sche Eigen­hei­ten des mensch­li­chen Den­kens. Die fol­gen­den Abschnit­te zeich­nen die wich­tigs­ten Inhal­te mei­nes Vor­trags­teils nach. „Nicht hier, nicht jetzt, nicht ich!“ Glaubt man aktu­el­len » wei­ter­le­sen


Ein kleiner Ausblick…

auf das, wor­um es bei der Ver­an­stal­tung »Nach­hal­tig­keit und Füh­rung« geht: Wenn wir Ant­wor­ten auf die Fra­ge suchen, was Nach­hal­tig­keit ist, fin­den wir sehr vie­le ver­schie­de­ne Defi­ni­tio­nen. Alles in allem las­sen sich die Ant­wor­ten in vier ver­schie­de­ne »Schub­la­den« ste­cken. Die­se vier Ansät­ze und ihre Haupt­aus­sa­gen lau­ten: Gerech­tig­keit: »Hand­le so, dass Dei­ne Mit­men­schen und nach­fol­gen­de Genera­tio­nen » wei­ter­le­sen


Das Methodenspektrum der Widerstandsbearbeitung

Der Mann, der mir gegen­über­sitzt, hat unge­fähr so viel Knast- wie ich Berufs­er­fah­rung und fin­det es offen­bar lus­tig, wenn ande­re vor ihm Angst haben. Das war zumin­dest mein Ein­druck, als er kurz zuvor einen mei­ner Kol­le­gen ver­bal »zusam­men­ge­fal­tet« hat. Ich habe dar­auf­hin um ein Ein­zel­ge­spräch gebe­ten, das ich mit »Manch­mal habe ich Angst vor Ihnen.« » wei­ter­le­sen


Was ist mit den jungen Leuten passiert?

Die Eigen­hei­ten der jun­gen Genera­ti­on aus psy­cho­lo­gi­scher Sicht, und was die­se für die Hoch­schul­di­dak­tik bedeu­ten: Zusam­men­fas­sung des Semi­nars “Moti­va­ti­on und Füh­rung in der Leh­re” an der Hoch­schu­le Zittau/Görlitz Unab­hän­gig davon, ob man mit Berufs­schul­leh­rern, Pro­duk­ti­ons­lei­tern, Per­so­na­lern oder Pro­fes­so­ren spricht – in einem Punkt sind sich fast alle einig: „Die jun­gen Leu­te – Aus­zu­bil­den­de, Berufs­ein­stei­ger, Bewer­ber, » wei­ter­le­sen


Machiavelli für Manager, oder: Was Führungskräfte von Offizieren lernen können

Gera­de wenn es um das Füh­ren in unüber­sicht­li­chen Situa­tio­nen geht, kön­nen Mana­ger höchst prak­ti­sche Din­ge von Offi­zie­ren und Heer­füh­rern ler­nen. Namen wie Machia­vel­li, von Clau­se­witz oder, aus neue­rer Zeit, van Creveld wer­den eben­so gerühmt wie geschol­ten. Der Krieg ist so alt wie die Mensch­heit, und wenn man etwas über den Frie­den ler­nen will, darf man » wei­ter­le­sen


Handlungen in schwierigen Situationen: Drei mögliche Wege

Wenn Men­schen in schwie­ri­ge Situa­tio­nen kom­men, kön­nen sie sich zwi­schen drei Mög­lich­kei­ten ent­schei­den: Man macht erst ein­mal gar nichts, war­tet ab und reagiert nur, wenn Hand­lungs­be­darf ent­steht und es nicht anders geht. Einen zwei­ten Weg kann man gehen, indem man auf rei­ne Wir­kungs­ori­en­tie­rung setzt, also auf stra­te­gi­sches Han­deln und gut vor­be­rei­te­te Rhe­to­rik. Auch die wäh­rend » wei­ter­le­sen


Was nutzt das Modell der vier Seiten einer Nachricht eigentlich praktisch?

Kürz­lich bekam ich von einem Auf­trag­ge­ber die Unter­la­gen eines recht erfolg­rei­chen Kol­le­gen gezeigt. Der Kol­le­ge ist seit 25 Jah­ren im Geschäft, sein Haupt­ein­satz­ge­biet sind Kom­­mu­­ni­­ka­­ti­ons- und Manage­ment­schu­lun­gen, und er hat sich einen guten Kun­den­kreis vor allem in zwei Bran­chen auf­ge­baut. Mit guten Tages­sät­zen und exzel­len­ten Refe­ren­zen. Doch als ich die Unter­la­gen sah, dach­te ich: Was » wei­ter­le­sen


Defensive reactions as a fundamental condition of human communication: a short case study

The given situa­ti­on We were asked to con­duct a team deve­lop­ment trai­ning with team lea­ders of the custo­mer ser­vice unit of a medi­um sized, high­ly effi­ci­ent working enter­pri­se. Our task was to help the team lea­ders to sol­ve con­flic­ts ori­gi­na­ting from some pro­ble­ma­tic events several mon­ths befo­re. The team lea­ders are expe­ri­en­ced and skil­led per­sons » wei­ter­le­sen


Resilienz trotz hoher Belastungen? Symposium zur Fallarbeit in Jobcentern an der DIU

Vor Kur­zem haben wir gemein­sam mit dem Mas­ter­stu­di­en­gang Kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gie, dem KIB-Insti­­tut und wei­te­ren Part­nern das Sym­po­si­um Arbeit und Gesund­heit an der Dres­den Inter­na­tio­nal Uni­ver­si­ty durch­ge­führt. Im Zen­trum des Sym­po­si­ums stand die Fra­ge, wie die Arbeit im Job­cen­ter bzw. bei job­cen­ter­na­hen Dienst­leis­tern gesün­der gestal­tet wer­den kann. Zwar ist das The­ma Gesund­heit der­zeit in vie­len Unter­neh­men und » wei­ter­le­sen