Vom Wert der Methode des reflektierenden Teams

Kürz­lich wur­de ich zu einer Kri­sen­in­ter­ven­ti­on in einem seit lan­ger Zeit bestehen­dem Team geru­fen. Es zeig­te sich schnell, dass – wie häu­fig – eine Mehr­heit der Grup­pe Druck auf eine Min­der­heit aus­ge­übt hat­te. Bei­de Sei­ten hat­ten – und auch das ist oft zu beob­ach­ten – gute Begrün­dun­gen für ihren jewei­li­gen Stand­punkt. Bei­de Sei­ten begrün­de­ten ihre » wei­ter­le­sen


Reflecting Team

Die Metho­de stammt aus dem Kon­text sys­te­misch ori­en­tier­ter Inter­ven­tio­nen. Ursprüng­lich im the­ra­peu­ti­schen Bereich ent­wi­ckelt, fin­det die Metho­de heu­te viel­fach auch in päd­ago­gi­schen Zusam­men­hän­gen, im Trai­ning sowie im Kon­text von Eva­lua­tio­nen Anwen­dung. Abbil­dung: Mög­li­ches Set­ting bei der Durch­füh­rung eines „Reflek­tie­ren­den Teams“Vorgehensweise: Vor­ge­hens­wei­se: Eine Vari­an­te die­ser Metho­de bie­tet jeweils einer Per­son aus dem Team bzw. der Grup­pe » wei­ter­le­sen


Edgar Scheins „Lagerfeuer-Übung“

Das Ziel die­ser Übung ist es, mul­ti­kul­tu­rel­len Teams dabei zu hel­fen, eine sta­bi­le Bezie­hung auf­zu­bau­en, indem ein dia­lo­gi­scher Pro­zess und ein Ver­trau­ens­kli­ma geschaf­fen wer­den. Mit Hil­fe die­ser Übung ler­nen Sie, mit erns­ten Miss­ver­ständ­nis­sen in Situa­tio­nen umzu­ge­hen, an denen Per­so­nen aus unter­schied­li­chen Kul­tu­ren betei­ligt sind. Die Teil­neh­mer sit­zen in einem Kreis oder um einen Tisch mit » wei­ter­le­sen


Abwehr von Manipulationsstrategien, Teil 2: Manipulation durch Gruppendruck

Grup­pen kön­nen als mensch­heits­ge­schicht­lich sehr alte For­men der Daseins­vor­sor­ge ver­stan­den wer­den. Kom­men Men­schen zu einer Grup­pe oder einem Team zusam­men, bil­den sich sehr schnell (oft unaus­ge­spro­che­ne) Grup­pen­re­geln und ein Phä­no­men, das der Psy­cho­ana­ly­ti­ker Wilf­red Bion als “Grup­pen­men­ta­li­tät” beschrie­ben hat. Die Belan­ge der Grup­pe sind wich­ti­ger als die des ein­zel­nen Grup­pen­mit­glieds. Prak­tisch bedeu­tet das, dass Grup­pen » wei­ter­le­sen