Was wir eigentlich wollten und was daraus geworden ist

Ich erin­ne­re mich noch gut an mei­ne Rück­kehr aus Bos­ni­en nach Deutsch­land. Das war 1999. Ich hat­te knapp drei Jah­re für eine huma­ni­tä­re Orga­ni­sa­ti­on in Zen­tral­bos­ni­en gear­bei­tet – Not­ver­sor­gung in Flücht­lings­la­gern, Bau­pro­jek­te, Flücht­lings­rück­füh­rung, ein­kom­mens­schaf­fen­de Maß­nah­men, Frie­dens­ar­beit. Gera­de der letzt­ge­nann­te Anspruch, aktiv zum Frie­den bei­zu­tra­gen, war so kurz nach dem Krieg kaum erfüll­bar. Zu groß war » wei­ter­le­sen


Veränderung beginnt im Kopf

Am 05.02.2018 teil­ten unter dem #Zir­kel­tag vie­le Men­schen ihre Erin­ne­rung an die Ber­li­ner Mau­er. An die­sem Tag exis­tier­te sie exakt 28 Jah­re, zwei Mona­te und 27 Tage – so lan­ge, wie sie auch einst stand. Vie­le nah­men den Anlass dazu, ihr bis­he­ri­ges Leben zu reflek­tie­ren und erzähl­ten kur­ze Geschich­ten dar­über, inwie­fern die Wie­der­ver­ei­ni­gung ihr Leben » wei­ter­le­sen


Wie ist unsere Fähigkeit zu kommunizieren entstanden?

Die Ursprün­ge der Kom­mu­ni­ka­ti­on Pri­ma­ten haben wahr­schein­lich durch ers­te Anfän­ge von Arbeits­tei­lung bzw. ers­ten Ansät­zen gemein­sam koor­di­nier­ter Hand­lun­gen Frei­räu­me geschaf­fen, durch die es zur Ent­wick­lung kom­mu­ni­ka­ti­ver Fähig­kei­ten kom­men konn­te. Indem die ers­ten Men­schen Sym­bo­le zur Abbil­dung der Rea­li­tät erfan­den, wur­de es ihnen mög­lich, nicht nur direkt auf Rei­ze zu reagie­ren (instink­ti­ves Ver­hal­ten ande­rer Säu­ge­tie­re), son­dern » wei­ter­le­sen


Über das, was man aus guten und aus schlechten Zeiten lernen kann – oder: Worauf wir besonders aufpassen sollten

Es ist leicht, aus guten Zei­ten etwas zu ler­nen. Gute Zei­ten sor­gen vor allem für den Wunsch nach noch mehr guten Zei­ten. Es soll noch bes­ser wer­den. Min­des­tens soll das Erlang­te aber gehal­ten wer­den. Gute Zei­ten machen bequem: man lernt, vie­les für selbst­ver­ständ­lich zu neh­men. Doch was machen wir, wenn die Zei­ten schlech­ter wer­den? Wenn » wei­ter­le­sen


Wie viele Menschen können wir integrieren?

Der fol­gen­de Text ist eine Zusam­men­fa­sung mei­nes Bei­trags zum Sym­po­si­um „Tran­sit­zo­nen und Inte­gra­ti­on“, das am 03.12.2016 an der Hoch­schu­le Zittau/Görlitz statt­fand. Das Sym­po­si­um war eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tung des KIB-Insti­­tuts und des TRA­­WOS-Insti­­tuts. Las­sen Sie mich, bevor ich begin­ne, eini­ge Begrif­fe bestim­men. Ange­sichts der Pola­ri­sie­run­gen, mit denen die Dis­kus­sio­nen um Flucht und Migra­ti­on, ganz zu schwei­gen » wei­ter­le­sen


Was ist eigentlich das Problem?

Men­schen kön­nen sich schlecht selbst wahr­neh­men. Sie brau­chen dazu die ande­ren. Selbst vor dem Spie­gel bin ich nicht allein. Wie sich ein Mensch selbst sieht, was sie oder er von sich hält, wer jemand ist – all das wird durch die ande­ren gemacht, ist qua­si ein Kon­den­sat aus den vie­len „Rück­mel­dun­gen“, die jemand im Lau­fe » wei­ter­le­sen


Wie Kulturen entstehen, und was das mit interkultureller Kooperation zu tun hat

Mit die­sem Bei­trag ver­su­che ich, drei Fra­gen zu beant­wor­ten:  Wie ist unse­re Fähig­keit zu kom­mu­ni­zie­ren ent­stan­den? Vor dem Hin­ter­grund die­ser Erkennt­nis­se lässt sich die Fra­ge beant­wor­ten, wie Kul­tur ent­steht und wei­ter­ge­ge­ben wird. Schließ­lich kom­men wir zu einer Ant­wort auf die Fra­ge, was das mit inter­kul­tu­rel­ler Koope­ra­ti­on zu tun hat. Es kommt alles aus der Spra­che » wei­ter­le­sen


Die deutsche Minderheit auf polnisch denken

In Polen gibt es eine Rei­he von – vor­nehm­lich kul­tu­rel­len – Orga­ni­sa­tio­nen der dort leben­den deut­schen Min­der­heit, für die zu arbei­ten ich hin und wie­der die Freu­de habe. Die­ser Text han­delt von eini­gen inter­es­san­ten Beob­ach­tun­gen über Hei­mat, Iden­ti­tät und den Wan­del der Kul­tur. Der Wan­del der Bedeu­tun­gen Die Bedeu­tung der Din­ge ergibt sich aus der » wei­ter­le­sen


Wie man die frühere Heimat später in Erinnerungen einschließt

Mein frü­he­rer Kol­le­ge Zel­j­ko Cum­bo hat auf Face­book einen Text geteilt, den ich sehr inter­es­sant fand – nicht, weil er mich an mei­ne “alten Zei­ten” in Bos­ni­en erin­nert, son­dern weil er das Gefühl gut beschreibt, das vie­le “Ex-Jugo­­s­la­wen” damals hat­ten und zum Teil auch heu­te noch haben. Und weil der Text am Ende sehr viel mit dem » wei­ter­le­sen