Motivation kommt manchmal von innen, aber nie von außen

Es kommt auf die eige­ne Moti­va­ti­on eines Men­schen, und die kann man von außen nicht steu­ern, wohl aber begüns­ti­gen. Man kann kei­nen direk­ten Ein­fluss aus­üben, aber man kann moti­vie­ren­de Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen. Letzt­lich soll­ten Stu­die­ren­de selbst wis­sen, war­um sie ler­nen. Und genau dar­über kann man mit ihnen spre­chen. Man kann Erwar­tun­gen erfra­gen und die eige­nen Erwar­tun­gen » wei­ter­le­sen


Komplexitätsfallen und Kompetenznotwendigkeiten in IT-Projekten…

Neh­men wir an, Sie haben sich nach vie­len Abwä­gun­gen ent­schie­den, aus Ihrer Miet­woh­nung aus­zu­zie­hen und unter die Haus­ei­gen­tü­mer zu gehen. Sie beschäf­ti­gen sich nun mit den ers­ten wesent­li­chen Fra­gen zum anste­hen­den Bau­pro­jekt und ver­su­chen, sich ein Bild Ihres zukünf­ti­gen Domi­zils zu machen – wel­che Fra­gen erge­ben sich? Wo soll das Haus ste­hen? Wie und mit wel­chem » wei­ter­le­sen


Die Psychologie des IT-Projektmanagements

Wenn man IT-Pro­­je­k­­te aus psy­cho­lo­gi­scher Sicht betrach­tet, dann scheint die ers­te und wich­tigs­te Fra­ge die nach der Bezie­hung zwi­schen Auf­trag­ge­ber und Auf­trag­neh­mer zu sein. Die­se Bezie­hung „trägt“ das Pro­jekt. Fragt man IT-Diens­t­­leis­­ter nach den Erwar­tun­gen ihrer Auf­trag­ge­ber, dann lau­ten das am häu­figs­ten genann­te Stich­wort „Lösun­gen“, manch­mal ergänzt um die Adjek­ti­ve „schnel­le“, „fer­ti­ge“ oder „preis­wer­te“. Durch die Eigen­ar­ten » wei­ter­le­sen


Wozu genau braucht man einen »Empathienavigator«?

Beim Lesen einer Fach­zeit­schrift sto­ße ich zufäl­lig auf ein Inse­rat, in dem ein App bewor­ben wird, mit dem man Übun­gen in gewalt­frei­er Kom­mu­ni­ka­ti­on absol­vie­ren und sei­ne »Fähig­kei­ten und das Bewusst­sein für empa­thi­sches Spre­chen und Zuhö­ren« trai­nie­ren kann. Ich fra­ge mich, wie das gehen soll. Mitt­ler­wei­le hat der Berufs­stand der Trai­ner und Coa­ches das akti­ve Zuhö­ren und ande­re » wei­ter­le­sen


Die Psychologie der Raumgestaltung

Die bio­lo­gi­schen Wur­zeln des Men­schen üben – vom Bewusst­sein weit­ge­hend unbe­merkt – nach wie vor einen star­ken Ein­fluss auf das mensch­li­che Ver­hal­ten aus. Einer die­ser Ein­flüs­se wird „Ter­ri­to­ria­li­tät“ genannt. Dem­nach hat der Mensch bei der Nut­zung von Räu­men spe­zi­el­le Ver­hal­tens­mus­ter. Es geht dabei um Sicher­heit und Über­blick – man sucht sich, wenn es geht, Plät­ze, » wei­ter­le­sen


Welche Faktoren sind bei der Einführung neuer Arbeitsabläufe zu beachten?

Edmond­son et al. (2001) haben in einer umfang­rei­chen Stu­die unter­sucht, wie grup­pen­dy­na­mi­sche und orga­ni­sa­tio­na­le Fak­to­ren die Über­nah­me inno­va­ti­ver Tech­no­lo­gi­en (new tech­no­lo­gy adap­tati­on) beein­flus­sen. Gegen­stand der Unter­su­chung waren 16 Her­z­chir­ur­gie-Teams in eben­so vie­len Kran­ken­häu­sern. Alle sech­zehn Teams began­nen, mit einer neu­en Ope­ra­ti­ons­me­tho­de (mini­mal­ly inva­si­ve car­diac sur­ge­ry; MICS) zu arbei­ten, die Herz­ope­ra­tio­nen ermög­licht, ohne den Brust­korb im her­kömm­li­chen » wei­ter­le­sen


Überblick zum Seminar „Einführung in die Psychologie”

Wenn man eine brauch­ba­re Wis­sens­ba­sis zur Ein­füh­rung in die Psy­cho­lo­gie sucht, lan­det man schnell bei Zim­bar­dos „Psy­cho­lo­gy and Life” (deutsch: Psy­cho­lo­gie), das einen Über­blick über die sie­ben zeit­ge­nös­si­schen Per­spek­ti­ven der Psy­cho­lo­gie (psy­cho­dy­na­misch, beha­vio­ris­tisch, huma­nis­tisch, kogni­tiv, kul­tur­ver­glei­chend, evo­lu­tio­när, physiologisch/biologisch) gibt. Dem­entspre­chend bil­det Zim­bar­dos Buch auch die Grund­la­ge vie­ler Vor­le­sun­gen zur Ein­füh­rung in die Psy­cho­lo­gie. Hier soll hin­ge­gen ein etwas » wei­ter­le­sen


Organisationskultur und die Rückzugslinien in Veränderungsprozessen

Es ist anzu­neh­men, dass das ver­füg­ba­re Wis­sen über Unter­neh­mens­ver­än­de­run­gen der Kom­ple­xi­tät sol­cher Pro­zes­se noch nicht gerecht wird. Zu oft erweist sich der Wan­del wesent­lich dyna­mi­scher, als die gesteu­er­ten Ver­än­de­rungs­im­pul­sen zugrun­de­lie­gen­den Modell­vor­stel­lun­gen vor­her­sa­gen. Ins­be­son­de­re die tat­säch­li­che Ver­än­de­rungs­ge­schwin­dig­keit bleibt dabei deut­lich unter den Ziel­set­zun­gen. Jung (2010) ermög­licht mit einer Erwei­te­rung des Drei-Ebe­­nen-Modells der Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur nach Schein (2010) » wei­ter­le­sen


Warum sich Menschen in Gruppen anders verhalten als allein

Die Zuge­hö­rig­keit zu Grup­pen erscheint als ein para­do­xes Phä­no­men: Auf der einen Sei­te ste­hen das Zuge­hö­rig­keits­mo­tiv des Indi­vi­du­ums und die gene­rel­le Ver­hei­ßung von Grup­pen, für bestimm­te Bedürf­nis­se des Indi­vi­du­ums zu sor­gen. Grup­pen gehö­ren zu den urtüm­lichs­ten und unab­ding­bars­ten Erschei­nungs­for­men mensch­li­chen Lebens, was ins­be­son­de­re dar­an deut­lich wird, dass jeder Mensch (a) stän­dig in Bezie­hung mit Grup­pen » wei­ter­le­sen


Der qualitative Forschungsansatz

Wäh­rend das quan­ti­ta­ti­ve For­schungs­pa­ra­dig­ma auf die Über­prü­fung von Hypo­the­sen abzielt, wer­den For­schungs­ge­gen­stän­de nach dem qua­li­ta­ti­ven Para­dig­ma eher erkun­det bzw. explo­riert. So meint Schein (2010) etwa, dass wir gegen­wär­tig über das Phä­no­men Orga­ni­sa­ti­on noch so wenig wis­sen, dass For­scher sich die­ses Phä­no­men erst noch wei­ter erschlie­ßen müs­sen, wes­halb Scheins Ansatz der Erfor­schung von Orga­ni­sa­tio­nen fol­ge­rich­tig ein qua­li­ta­ti­ver ist, » wei­ter­le­sen


Die Folgen des gesellschaftlichen Wandels und ihr Einfluss auf die Persönlichkeit

Die Gesell­schaft und mit ihr die Arbeits­welt sind gegen­wär­tig gra­vie­ren­den Ver­än­de­run­gen unter­wor­fen. Ging man wäh­rend des Indus­trie­zeit­al­ters davon aus, dass ein Mensch, indem er arbei­tet, vor allem sei­nen Nut­zen (Daseins­vor­sor­ge, Geld etc.) maxi­mie­ren wol­le, so ste­hen im post­mo­der­nen Zeit­al­ter ande­re Wer­te (Frei­heit, Selbst­ver­ant­wor­tung) im Vor­der­grund (vgl. Kirch­ler 2008, S. 126 u. S. 166ff.). Hin­zu kommt, dass in » wei­ter­le­sen


Die Anlage-Umwelt-Diskussion

Eine unter Psy­cho­lo­gen immer wie­der sehr kon­tro­vers geführ­te Debat­te betrifft die Fra­ge nach dem Ver­hält­nis zwi­schen gene­ti­schen und umwelt­be­ding­ten Ein­fluss­fak­to­ren auf die Ent­wick­lung der Per­sön­lich­keit. Wel­che Ein­flüs­se stär­ker sind, lässt sich zum gegen­wär­ti­gen Zeit­punkt nicht beant­wor­ten. Man fin­det mäch­ti­ge Bele­ge für bei­de Ein­flüs­se. Doch begin­nen wir zunächst mit einer Defi­ni­ti­on: „Per­sön­lich­keit ist die Struk­tur jener » wei­ter­le­sen


Wissensentwicklung

Ken­nen Sie die Geschich­te vom Erfin­der des Schach­spiels? Der war stolz auf sei­ne Erfin­dung und lief zu sei­nem Herr­scher, um sei­ne Erfin­dung vor­zu­füh­ren. Der wie­der­um war begeis­tert und sag­te dem Erfin­der, er kön­ne einen Lohn für sei­ne Erfin­dung bestim­men. Der Erfin­der mein­te, er hät­te gern die Men­ge Rei­ses, die zusam­men­kommt, wenn man den Fel­dern des » wei­ter­le­sen


Wie entwickelt sich das Ich?

Der fol­gen­de Bei­trag ist ein Aus­zug aus dem Buch Pro­zess­psy­cho­lo­gie (Hei­dig & Klei­nert 2011): Am Anfang ist der Mensch, was er bekommt (Win­ter­hoff 2008). Am Anfang sind also nur Bedürf­nis­se, und der Mensch ver­fügt zunächst über kei­ner­lei „Gewahr-Sein“ sei­ner selbst oder gar ande­rer Per­so­nen im Sin­ne des­sen, was als Bewusst­sein bezeich­net wird. Wenn dies zutrifft, dann wird deut­lich, » wei­ter­le­sen


Wie kam Freud darauf, so etwas wie ein „Unterbewusstsein“ zu vermuten?

In sei­ner Vor­le­sung zur Ein­füh­rung in die Psy­cho­ana­ly­se schil­dert Freud Phä­no­me­ne, die er „Fehl­leis­tun­gen“ nennt. In der All­tags­spra­che wer­den Fehl­leis­tun­gen als „Freud­sche Ver­spre­cher“ bezeich­net. Von einer Fehl­leis­tung kann gespro­chen wer­den, wenn sich ein Mensch „ver­spricht“, „ver­hört“ oder „ver­sieht“. Die Ursa­che für Fehl­leis­tun­gen sieht Freud in unbe­wuss­ten Beweg­grün­den, bei­spiels­wei­se Inten­tio­nen, die sozia­len Nor­men oder all­ge­mein gül­ti­gen Anstands­ge­füh­len wider­spre­chen » wei­ter­le­sen


Bewusstsein – aus physiologischer Perspektive

Eine der viel­leicht ursprüng­lichs­ten Fra­gen der Psy­cho­lo­gie ist die nach der Natur des Bewusst­seins. Bewusst­sein ist ver­bun­den mit einer (1) gewis­sen Wach­heit, einem (2) Gewahr­sein sei­ner selbst und der (3) Fähig­keit, Gedan­ken und Gefüh­le mit­zu­tei­len. Aus einer rein phy­sio­lo­gi­schen Per­spek­ti­ve muss nun fest­ge­stellt wer­den, dass das Phä­no­men des Bewusst­seins auf che­mi­sche Pro­zes­se im Gehirn zurück­zu­füh­ren » wei­ter­le­sen


Nachlese zum Workshop in Görlitz – interdisziplinäre Perspektiven

 Prozesspsychologen(*2010) tref­fen Otto Reut­ter (*1870) “Nehm’n Se ’n Alten, nehm’n Se ’n Alten! Hab’n Se ’n etwas auf­ge­frischt, ist er bes­ser oft wie ’n Jun­ger – und – stets bes­ser als wie nischt!” (Text und Melo­die Otto Reut­ter, 1927)  Es ist unbe­greif­lich, war­um sich die Her­ren Klei­nert und Hei­dig nicht dem Alt­be­währ­ten gänz­lich anver­trau­en. Nicht » wei­ter­le­sen


Prozessführerschaft

Die klas­si­sche Geschäfts­pro­zess­mo­del­lie­rung ori­en­tiert sich in ers­ter Linie an tech­ni­schen Auf­ga­ben und folgt im All­ge­mei­nen den fol­gen­den Pha­sen: Ana­ly­se der Geschäfts­tä­tig­keit Struk­tu­rie­rung der Geschäfts­pro­zes­se Design der Pro­zess­ket­ten Zuwei­sung der Pro­zess­ver­ant­wor­tung Pro­zess­ver­bes­se­rung Die­se Pha­sen und die damit zusam­men­hän­gen­den Tätig­kei­ten sind unab­ding­bar für die Wei­ter­ent­wick­lung von Unter­neh­mens­ab­läu­fen. Aller­dings folgt man dabei in vie­len Fäl­len zu sehr einem rein tech­ni­schen » wei­ter­le­sen


Prozesse brauchen Psychologie

Bei­spiel Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung: Man hat­te sich die Mühe gemacht, alle Mit­ar­bei­ter des Unter­neh­mens zu befra­gen. Die Ergeb­nis­se die­ser Orga­ni­sa­ti­ons­dia­gno­se wur­den auf einem Stra­te­gie­work­shop mit allen höhe­ren Füh­rungs­kräf­ten des Unter­neh­mens vor­ge­stellt. Anschlie­ßend beriet man andert­halb Tage lang dar­über, was die Ergeb­nis­se bedeu­ten und wel­che prak­ti­schen Schluss­fol­ge­run­gen dar­aus abzu­lei­ten sei­en. Man erar­bei­te­te einen Maß­nah­men­ka­ta­log und leg­te Mei­len­stei­ne fest, nur um ein hal­bes Jahr spä­ter » wei­ter­le­sen