Das unersättliche Selbst

Vor­sicht. Zart besai­te­te Men­schen oder safe space see­kers soll­ten den fol­gen­den Text nicht lesen. Es geht im wei­tes­ten Sin­ne um „fal­sches Leben“, genau­er um eine Per­sön­lich­keits­prä­gung, die einen immer wie­der zu beson­de­ren Leis­tun­gen antreibt oder in per­ma­nen­ter Selbst­re­fle­xi­on gefan­gen hält. Dar­ge­stellt wird das am Bei­spiel von Men­schen in Hel­fer­be­ru­fen. Nicht alle, die einen Hel­fer­be­ruf haben, sind… Das uner­sätt­li­che Selbst weiterlesen

Mikroexpressionen, Körpersprache und das Prinzip der Basislinie — Warum „Lügen erkennen“ ohne Selbstreflexion und Vergleichsgrundlage Unsinn ist

Vie­le Men­schen wol­len Kör­per­spra­che lesen wie ein Buch: Kör­per­ab­stand ver­grö­ßert, Blick abge­wandt, Arme ver­schränkt – und schon glaubt jemand, er wüss­te, was los ist. Wenn es so ein­fach wäre, müss­ten wir uns damit nicht beschäf­ti­gen. War­um also bleibt „Kör­per­spra­che“ immer auch ein gewis­ses „Rät­sel“? Weil die Sache so kom­plex ist, dass es lan­gen Ler­nens bedarf —… Mikro­ex­pres­sio­nen, Kör­per­spra­che und das Prin­zip der Basis­li­nie — War­um „Lügen erken­nen“ ohne Selbst­re­fle­xi­on und Ver­gleichs­grund­la­ge Unsinn ist weiterlesen

Manipulation enttarnen und abwehren: Wie wir uns vor Manipulationsstrategien schützen können

Die bes­ten Mit­tel gegen Mani­pu­la­ti­on sind Skep­sis und eine gute Intui­ti­on. Indem man nicht zu ver­trau­ens­se­lig ist und sich nicht all­zu bereit­wil­lig auf eine „zu schö­ne“ Ver­si­on der Din­ge ein­lässt, bleibt man offen für wei­te­re (ande­re, abwei­chen­de) Infor­ma­tio­nen und bleibt man fähig, die prä­sen­tier­te Ver­si­on der Rea­li­tät zu hin­ter­fra­gen. Mani­pu­la­ti­on kann in vie­len For­men und Kon­tex­ten auf­tre­ten. Indem man sich bewusst macht, wie Mani­pu­la­ti­on funk­tio­niert, kann man sich bes­ser davor schüt­zen. In här­te­ren Fäl­len soll­te man sich nicht davor scheu­en, exter­ne Hil­fe in Anspruch zu neh­men, um sich aus sol­chen Situa­tio­nen zu befreien.

Woraus unsere Welt gemacht ist, wonach wir streben und warum es besser ist, zunächst nichts zu wollen

Wenn wir ver­ste­hen wol­len, was uns antreibt, ist es hilf­reich, an den Anfang zurück­zu­ge­hen Vor weni­gen zehn­tau­send Jah­ren waren wir Säu­ge­tie­re wie vie­le ande­re. Irgend­wann haben wir begon­nen, uns zu „erken­nen“, bspw. indem wir uns gegen­sei­tig Schmuck umge­han­gen oder Namen gege­ben haben. Wir waren dann nicht mehr nur ein­zel­ne Exem­pla­re einer Tier­art. Die­se „Erkennt­nis“ ist… Wor­aus unse­re Welt gemacht ist, wonach wir stre­ben und war­um es bes­ser ist, zunächst nichts zu wol­len weiterlesen

Wer sich selbst sucht, findet nichts

Selbst­su­che ist Trend­sport, und die Flos­kel „bei sich selbst sein“ ist zur hand­lungs­lei­ten­den Maxi­me vie­ler Men­schen gewor­den. Ich habe mir lan­ge die Fra­ge gestellt, war­um die Selbst­su­che gera­de heu­te so inten­siv betrie­ben wird. Der fol­gen­de Text ist das Ergeb­nis lan­ger Über­le­gun­gen und vie­ler Gesprä­che zu die­sem The­ma. Ich ver­su­che in dem Text die fol­gen­den Fra­gen… Wer sich selbst sucht, fin­det nichts weiterlesen

Fremdes Leben, falsche Liebe

Man kann sich sei­ne Eltern nicht aus­su­chen. Auch nicht die Zeit, in die man gebo­ren wur­de. Ob Du Dich in der Welt, in der Du lebst, will­kom­men oder hin­ein­ge­wor­fen fühlst, ist der Welt herz­lich egal. Ob Du es leicht hast oder kämp­fen musst, kannst Du Dir also erst ein­mal nicht aus­su­chen. Den­noch hast Du die… Frem­des Leben, fal­sche Lie­be weiterlesen

Der doppelte Boden der Lüge

Im letz­ten Bei­trag habe ich beschrie­ben, wie durch elter­li­che Infra­ge­stel­lung des Kin­des erst kein Selbst­ver­trau­en ent­ste­hen kann und sich dann – qua­si als Ret­tungs­ver­such in exis­ten­ti­el­ler Not – ein Ersatz-Selb­st­­bild ent­wi­ckelt. Indem sich das Kind als unge­liebt erfährt oder Lie­be an bestimm­te Leis­tun­gen geknüpft wird, lernt das Kind, nicht sich selbst zu ach­ten und zu… Der dop­pel­te Boden der Lüge weiterlesen

Über falsche Selbstbilder und die Fähigkeit zu lügen

Der Ver­dacht, nicht echt zu sein Es ist ein Ver­dacht, der einen beschleicht. Ein komi­sches Gefühl, das man nicht haben möch­te. Gegen­über ein guter Freund. Das Gespräch wird erns­ter, offe­ner. Es geht dar­um, was wirk­lich los ist. Ein Gedan­ke: „Das pas­siert sel­ten genug. Sei froh, dass Du so einen Freund hast. Einen, der Dich lei­den kann,… Über fal­sche Selbst­bil­der und die Fähig­keit zu lügen weiterlesen