Wie beeinflusst die Zugehörigkeit zu Gruppen die Kommunikation? Oder: Warum die Sache mit der oft beschworenen kollektiven Intelligenz nur manchmal stimmt. Oder: Warum Minderheiten wichtig sind.

Die Zuge­hö­rig­keit zu Grup­pen erscheint als ein para­do­xes Phä­no­men: Auf der einen Sei­te ste­hen das Zuge­hö­rig­keits­mo­tiv des Indi­vi­du­ums und die gene­rel­le Ver­hei­ßung von Grup­pen, für bestimm­te Bedürf­nis­se des Indi­vi­du­ums zu sor­gen. Grup­pen gehö­ren zu den urtüm­lichs­ten und unab­ding­bars­ten Erschei­nungs­for­men mensch­li­chen Lebens, was ins­be­son­de­re dar­an deut­lich wird, dass jeder Mensch (a) stän­dig in Bezie­hung mit Grup­pen » wei­ter­le­sen


Warum geht es bei Kommunikation nicht nur um die Sache an sich, sondern auch und vor allem um Selbstschutz?

Um zu ver­ste­hen, war­um Selbst­schutz eines der grund­le­gen­den Merk­ma­le mensch­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on ist, gestat­ten Sie uns eini­ge klei­ne Aus­flü­ge. Über­all, wo Men­schen mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren, gibt es spe­zi­fi­sche „Ver­tei­di­gungs­me­cha­nis­men“, die in der Regel zu Pro­ble­men in der Kom­mu­ni­ka­ti­on und – nach viel­fa­chen frus­trie­ren­den Erfah­run­gen – fast zwin­gend zu stra­te­gi­scher Kom­mu­ni­ka­ti­on füh­ren. Die stra­te­gi­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on soll hier nicht » wei­ter­le­sen


Es hilft nichts, über gute Kommunikation zu reden, gute Kommunikation muss man machen.

Fan­gen wir mit einer – viel­leicht dras­ti­schen – Behaup­tung an: In vie­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­se­mi­na­ren, Füh­rungs­kräf­te­trai­nings und so wei­ter geht es nicht wirk­lich um die eige­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, son­dern wird bes­ten­falls Schat­ten­bo­xen betrie­ben. Es wer­den zwar Übun­gen gemacht und mit­un­ter recht schlaue Ana­ly­sen ange­stellt, aber oft geht es gar nicht um die tat­säch­lich statt­fin­den­de Kom­mu­ni­ka­ti­on, son­dern es wird » wei­ter­le­sen


Methoden der Teamentwicklung: um was geht es essentiell?

Im Grun­de kann man bei der Durch­füh­rung von Teament­wick­lun­gen zwei Arten unter­schei­den. Zum einen gibt es da die „Teament­wick­lung als Inter­ven­ti­on“, etwa wenn es schon län­ger Kon­flik­te gibt, oder die Umwelt Kon­flik­te lang­sam bemerkt oder gar durch Kon­flik­te in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wird. Zum ande­ren gibt es die „pro­phy­lak­ti­sche Teament­wick­lung“, die regel­mä­ßig ohne kon­kre­ten Anlass durch­ge­führt » wei­ter­le­sen


Warum es oft nichts bringt zu psychologisieren, selbst wenn man quasi darum gebeten wird

In Super­vi­si­ons­sit­zun­gen mit Teams ist häu­fig von Kon­flik­ten die Rede. Eine Mög­lich­keit wäre, die­se Kon­flik­te mit Media­ti­ons­me­tho­den zu bear­bei­ten. Dabei wür­de man die Kon­flik­te erst ein­mal für „gege­ben“ hin­neh­men. Je nach Media­ti­ons­stil wür­de man dann zunächst ent­we­der an den Gefüh­len oder an Erwar­tun­gen und Zie­len (oder an bei­dem) anset­zen: Bei der stär­ker „gefühls­ori­en­tier­ten“ Media­ti­on wür­de » wei­ter­le­sen


Harmonie versus Klarheit: worauf es beim Umgang mit Gruppen ankommt

Wenn Klar­heit erreicht wird, dann ist das ein erleich­tern­des Gefühl. Auch wenn die erreich­te Klar­heit Schmerz bedeu­tet. Wird ein Ergeb­nis hin­ge­gen unter der Maß­ga­be erreicht, mög­lichst schmerz­frei zu sein, dann wer­den kei­ne kla­ren, son­dern aller­höchs­tens einem Bedürf­nis nach Har­mo­nie ent­spre­chen­de Lösun­gen gefun­den. Das zu ver­ste­hen ist nach unse­rer Erfah­rung eine der wich­tigs­ten Lern­auf­ga­ben für Men­schen, » wei­ter­le­sen


Das methodische Spektrum von Teamentwicklungen

Die wich­tigs­ten Fra­gen am Anfang von Teament­wick­lun­gen sind: Was soll genau erreicht wer­den? Und: Wie bedeut­sam ist es, dass die­se Zie­le erreicht wer­den? Es gibt, was die metho­di­schen Vari­an­ten von Teament­wick­lun­gen betrifft, ein Spek­trum von Mög­lich­kei­ten. Geht es eher um die För­de­rung des Zusam­men­halts ist ein ein­ma­li­ges Event mit Koope­ra­ti­ons­er­fah­run­gen (Klet­ter­park, Geo­caching, Pfer­de etc.) sinn­voll. » wei­ter­le­sen


Über die Entstehung von „Deutegemeinschaften“

Die Fra­ge nach der Ent­ste­hung von Deu­te­ge­mein­schaf­ten lässt sich am bes­ten mit einer genaue­ren Betrach­tung der Ursprün­ge von sozia­len Bezie­hun­gen beant­wor­ten. Eine sozia­le Gemein­schaft ent­steht dann, wenn meh­re­re Per­so­nen gemein­sam Auf­ga­ben oder Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen haben. Man stel­le sich ein neu zusam­men­ge­setz­tes Pro­jekt­team vor. Die Team­mit­glie­der machen zur Lösung ihrer Auf­ga­ben Vor­schlä­ge, von denen eini­ge » wei­ter­le­sen


Was die Veränderung von Unternehmen für die beteiligten Personen bedeutet

Im Lau­fe ihrer Ent­wick­lung – wäh­rend der Kind­heit und des Her­an­wach­sens und wäh­rend der ers­ten beruf­li­chen Lern­pro­zes­se – sind Men­schen mit einer Viel­zahl von Pro­ble­men kon­fron­tiert, die sie lösen müs­sen. Aus den ers­ten Ver­su­chen der Pro­blem­lö­sung bil­den sich lang­sam Mus­ter her­aus, wie ein Mensch an die ihm gestell­ten Auf­ga­ben her­an­geht. Die auf Dau­er erfolg­rei­chen Mus­ter – zu » wei­ter­le­sen


Der fehlende Blick: über Wissen, das den Umgang mit Menschen betrifft

Wird von Wis­sen gespro­chen, dann geht es häu­fig um etwas, das man mit Wor­ten beschrei­ben oder in For­meln dar­stel­len kann. Die­ses Wis­sen, so meint man, kön­ne man spei­chern, um es ande­ren zugäng­lich zu machen. Solan­ge es um For­meln oder Beschrei­bun­gen geht, mag das stim­men. Aber es stimmt nicht für den Umgang mit Men­schen. Kürz­lich wur­den » wei­ter­le­sen


Methoden für die Teamentwicklung

Vor Kur­zem haben wir ein Trai­ning zu Metho­den der Teament­wick­lung durch­ge­führt. Hier geht es zum Bericht zwei­er Teil­neh­mer.